Erweiterung der Nahverkehrsinfrastruktur im Kreis Viersen

Die Bundesregierung hat sich im Klimaschutzprogramm 2030 das Ziel gesetzt, die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen. Hierzu wurde ein Förderprogramm aufgelegt, bei dem der Bund im Zeitraum von 2022 bis 2025 insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Kreis Viersen – Zur Verbesserung des ÖPNV im Kreis Viersen hat sich die Verkehrsgesellschaft des Kreises Viersen im Verbund mit den im Kreis verkehrenden Verkehrsunternehmen sowie der Stadt Viersen als Projektpartner am aktuellen Aufruf zum Förderprogramm „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ beteiligt. Unter dem Projekttitel „VIER-mal-mehr NAH-ver-kehr“ wurde eine Projektskizze mit vier Teilprojekten erstellt und zur Förderung eingereicht.

Die Teilprojekte umfassen zum einen die Einrichtung eines kreisweiten On-Demand-Angebotes und zum anderen die Erweiterung des XBus-Linien-Angebotes im Kreis. Des Weiteren soll die Anbindung der Busse an die Bahnhöfe der Bahnstrecke zwischen Venlo und Viersen verbessert werden. Dazu soll das Angebot vorhandener Linien verdichtet beziehungsweise durch die Installation von neuen und innovativen Projektlinien ergänzt werden. Für alle Angebote sollen nur Fahrzeuge mit Wasserstoff- und Elektro-Antrieb angeschafft werden, um den Zielen aus der Klimastrategie Kreis Viersen gerecht zu werden. Auch ist die dazugehörige Ladeinfrastruktur einzurichten. Die Teilprojekte sind so ausgerichtet, dass alle Kommunen im Kreis Viersen davon profitieren.

Landrat Dr. Andreas Coenen hebt die Bedeutung der Teilnahme an dem Förderprogramm hervor: „Gerade jetzt, nach Ablaufen des 9-€-Tickets ist es notwendig, dass die Kommunen ihre ÖPNV-Infrastruktur weiterentwickeln und ausbauen. Dabei ist es auch wichtig, neue Angebotsformen auszuprobieren und modellhaft zu installieren. Hier will der Kreis Viersen gerne eine Vorreiterrolle am Niederrhein übernehmen. Dieses Förderprogramm könnte der Mobilitätswende im Kreis Viersen einen kräftigen Schub geben.“
Die Entscheidung, welche Projektskizzen ausgewählt und gefördert werden, erfolgt auf Bundesebene zum Jahresende. Bei erfolgreicher Bewerbung werden die Teilprojekte mit den Projektpartnern weiter ausgearbeitet, die Förderanträge gestellt und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel

Ein Kommentar

  1. Glitzerndes Wortlametta in heute typischer verquaste und geschwollener Sprache.
    In Wirklichkeit will man hier jahrzehntelanges Versagen,Unterlassen und Ignorieren übermalen.
    Dieses politische Blabla erzeugt nur überflüssiges CO2 🤦

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