Internationale Wirtschaftsbeziehungen standen im Mittelpunkt des Business Breakfast am Donnerstag, 20. November 2025. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen. Ein Schwerpunkt war der Wirtschaftsaustausch mit den Niederlanden.
Viersen – Bürgermeister Christoph Hopp begrüßte die rund 60 Gäste im Rahserhof. Er sagte, das „Business Breakfast“ habe eine gute Tradition. Es biete einen professionellen Rahmen für eine Netzwerkveranstaltung.
Mit Blick auf das Thema des Vormittags sagte der Bürgermeister, der Austausch mit dem Ausland sei wichtig und unerlässlich für eine stabile Entwicklung. Unternehmen müssten heute lokal, regional, international und sogar global denken. Die Viersener Wirtschaft sei geprägt von einem starken Mittelstand und international bedeutenden Namen. Die Stadt habe dabei die Aufgabe, auf gute Bedingungen am Ort zu schauen.
Projektmanagerin Silke Kretschmer stellte die Arbeit und das Angebot von „NRW Global Business“ vor. Das ist die Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung des Landes NRW. Sie untersteht dem Wirtschaftsministerium. Als Schwerpunkte der Tätigkeit mit Blick auf die Unternehmen in Land nannte sie Messen und Messeauftritte sowie Unternehmensreisen.
Insbesondere die Niederlande seien ein von Offenheit und Innovation geprägter Markt. Das umfangreiche Angebot der Gesellschaft sei auf der Webseite https://www.nrwglobalbusiness.com/de/ dargestellt. Diese Webseite werde stetig erweitert. Sie lud die anwesenden Unternehmen ein, die Angebote intensiv zu nutzen.
Vorrangig um die Niederlande ging es im Vortrag von Dirk Letter. Der Prokurist des in Mackenstein ansässigen IT-Systemhauses Togrund verfügt hier über einen umfangreichen unternehmerischen und privaten Erfahrungsschatz. In seinem launigen Vortrag sagte er, wenn bei einem grenzüberschreitenden Projekt Deutsche und Niederländer zusammenkämen, meldeten sich auf deutscher Seite zuerst die „kleinen Bedenkenträger“. Dagegen suche „der Niederländer“ direkt nach Chancen und Lösungen.
Als Gründe für ein Engagement im Ausland nannte er besonders die Verfügbarkeit von Fachkräften und Rohstoffen, aber auch die Erweiterung der Märkte. Er stellte den Ablauf einer Gründung in den Niederlanden vor. Vieles sei einfacher, denn „die Niederlande sind uns bei der Digitalisierung um Lichtjahre voraus“. Dass es dennoch funktioniere, liege nicht zuletzt an vielen Netzwerken, die sich gebildet hätten. Er verwies dazu auf einen „tollen Zettel“ mit Kontaktadressen, die Wirtschaftsförderung zusammengestellt und zur Mitnahme ausgelegt hatte. Netzwerken, also auch das Business Breakfast, sei für ihn das A & O. Nicht zuletzt deshalb sei sein Unternehmen der Hauptsponsor dieses Frühstücks. Grundsätzlich gelte: „Nur wer sichtbar ist, wird auch gefunden.“ (opm)





