Am vergangenen Samstag versammelte sich die St. Petri Schützenbruderschaft von 1753 Viersen-Hoser e. V. zu einer feierlichen Kranzniederlegung. In stillem Gedenken wurde den verstorbenen Mitgliedern der Bruderschaft sowie den Opfern von Krieg, Terror und Verfolgung weltweit gedacht. Die Zeremonie stand ganz im Zeichen von Erinnerung, Respekt und der Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker
Viersen-Hoser – In einer Zeit, die von globalen Konflikten, gesellschaftlicher Spaltung und einer wachsenden Zahl humanitärer Krisen geprägt ist, gewinnt ein solches Gedenken an Bedeutung. Das bewusste Innehalten erinnert nicht nur an persönliches oder lokales Leid, sondern macht die Opfer weltweiter Gewalt sichtbar – Menschen, deren Schicksale oft im Strom der Nachrichten untergehen.
Mit dem Niederlegen des Kranzes und dem gemeinsamen stillen Gebet wurde ein deutliches Zeichen gesetzt: gegen das Vergessen, gegen Gleichgültigkeit – und für Menschlichkeit und Verantwortung. Es war ein Moment, der die Lebenden an ihre Verpflichtung erinnert, sich für ein friedliches und gerechtes Miteinander einzusetzen.
Die St. Petri Schützenbruderschaft versteht diese Tradition nicht nur als Teil ihres christlichen und kulturellen Erbes, sondern auch als moralisches Bekenntnis in einer unruhigen Welt. (nb)





