Frieden überwindet Grenzen – Georgspfadfinder Viersen bieten das Friedenslicht aus Bethlehem „to go“

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist mittlerweile auch in Viersen angekommen. Eine lange Reise hat es hinter sich gebracht – wer es nach Hause holen möchte, dem leuchtet das Licht als Zeichen für Mut zum Frieden als kontaktlose To-Go-Version am Pfadfinderhaus an der Hohlstraße.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ setzt die Aktion Friedenslicht aus Betlehem ein leuchtendes Zeichen der Verbundenheit. Am Samstag vor dem dritten Advent nahm eine deutsche Delegation das Friedenslicht an der deutsch-österreichischen Grenze entgegen und brachte die kleine Flamme zum 27. Mal nach Deutschland – bis hin nach Viersen.

Nachdem das Friedenslicht von der neunjährige Maria Khoury aus Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet wurde, wurde es nach einer internationalen Aussendungsfeier in Salzburg weitergereicht. Aufgrund der Corona-Pandemie fand diese ohne die Anwesenheit der internationalen Delegationen statt. Das diesjährige Friedenslicht nahm die Friedenslicht AG der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) an der deutsch-österreichischen Grenze entgegen und verteilte es ab dem dritten Advent mit Autos über ausgewählte Verteilpunkte als Staffellauf „an alle Menschen guten Willens“ in Deutschland.

Das Friedenslicht soll – ganz nach dem diesjährigen Motto „Frieden überwindet Grenzen“, das eigentlich mit Bezug auf das 30-jährige Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung gewählt worden ist – nicht nur Ländergrenzen, sondern auch die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Abstände als Symbol der Nähe und Gemeinschaft überwinden.

Nun leuchtet es in Viersen – denn am Haus der Viersener Georgspfadfinder an der Hohlstraße 44 wartet kontaktlos und Corona-konform eine Laterne mit der Flamme, die mittlerweile seit 1986 von Bethlehem aus in die Welt getragen wird. Seit mittlerweile fast drei Jahrzehnten setzen die PfadfinderInnen mit der Verteilung des Friedenslichtes ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung.

Gerade in Zeiten wie diesen, ist das Friedenslicht als Zeichen der Verbundenheit besonders wichtig. Die AG Friedenslicht ermutigt daher gerade in diesem Jahr alle PfadfinderInnen und alle Menschen guten Willens das Friedenslicht aus Betlehem als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland zu verteilen und somit allen Menschen den Zugang zu ermöglichen. (cs/AG Friedenslicht)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming