Vatikanische Stimmen lassen erstmals vorsichtigen Optimismus erkennen: Laut dem jüngsten ärztlichen Bulletin konnte der Papst in der Nacht die mechanische Beatmung unterbrechen. Zudem wurde die Versorgung mit hochkonzentriertem Sauerstoff reduziert. Fortschritte in der Bewegungs- und Atmungstherapie stimmen die Ärzte zuversichtlich.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen
Magazin – Papst Franziskus zeigt Anzeichen der Erholung. Seit seiner Einlieferung in die Gemelli-Klinik am 14. Februar hat sich der Gesundheitszustand des 88-Jährigen offenbar stetig stabilisiert. Ein weiteres Zeichen seiner Genesung: Der Pontifex konzelebrierte erneut eine Messe in der Privatkapelle der Klinik.
Das vatikanische Presseamt erklärte, dass sowohl die Bronchitis als auch die Lungenentzündung des Papstes „unter Kontrolle“ seien. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt unklar, wie es mit den liturgischen Feiern der Karwoche und Ostern weitergeht. Im Vatikan wurde betont, dass darüber noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Spekulationen italienischer Medien, wonach Kardinäle den Papst bei wichtigen Feierlichkeiten vertreten könnten, bezeichneten vatikanische Kreise als „eine mögliche Hypothese“.
Vor der Gemelli-Klinik bekunden weiterhin zahlreiche Gläubige ihre Unterstützung und senden Genesungswünsche an das Oberhaupt der katholischen Kirche. Die vorsichtige Zuversicht im Vatikan lässt hoffen, dass der Papst sich weiterhin erholt und bald wieder seine Aufgaben aufnehmen kann. (dt)
