Spielend leicht ins Neue Jahr, hieß eine Botschaft. Ist das gelungen? „Wenn das alte Jahr erfolgreich war, freu dich auf’s Neue.“ Bringen wir Optimismus und Entscheidungskraft auf, um das Jahr nicht nur vorüberziehen zu lassen? Gehen wir neue Wege, lassen weniger erbauliche Geschichten hinter uns?
Von Peter Josef Dickers
Literarisches – Die Stadt Viersen will in die Modernisierung von Schulgebäuden und Sporthallen investieren, Photovoltaikanlagen an öffentlichen Gebäuden einrichten trotz ihres Haushaltsdefizits. Man wird einschätzen können, ob die Pläne zu verwirklichen sind.
Man braucht nichts zu überstürzen. Das Jahr ist noch jung. Auch „Eile mit Weile“ hat seine Berechtigung.
Nicht nur die Stadt und der Kreis nutzen Impulse für einen Neubeginn. Auch die Bürger besinnen sich auf ihre Stärken. Wo ein Wille, da ein Weg. Manches Vorhaben dauert länger als vorgesehen. Vielleicht macht man nicht alles richtig, unterliegt Fehlgriffen. Wer loslassen kann, hat die Hände frei, sagte jemand. Es ist keine Schande von vorn zu beginnen.
Das chinesische Sprichwort „Es ist besser, auf neuen Wegen zu stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten“ ist Ratgeber und Mutmacher.
Für mich ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Ich strebe keine Bestmarken an, kein schneller, höher, weiter. Ich versuche meinen Rhythmus zu finden. Ob Wünsche in Erfüllung gehen, könnte eventuell Wunschdenken bleiben.
An den Gedanken von Antoine de Saint-Exupery will ich mich orientieren: „Im rechten Moment an der richtigen Stelle ein Päckchen Güte abgeben.“ Wenn mir das gelingt, bin ich mit mir und der Welt zufrieden. (opm)


Peter Josef Dickers wurde 1938 in Büttgen geboren. Nach einem Studium der Katholischen Theologie sowie der Philosophie und Pädagogik in Bonn, Fribourg/Schweiz, Köln sowie Düsseldorf erhielt er 1965 die Priesterweihe. Anschließend war er in der Seelsorge und im Schuldienst tätig, bis er sich 1977 in den Laienstand rückversetzen ließ und heiratete. Nach der Laisierung war er hauptamtlich tätig an den Beruflichen Schulen in Kempen (jetzt Rhein-Maas-Kolleg) mit den Fächern Kath. Religionslehre, Pädagogik, Soziallehre, Jugendhilfe/Jugendrecht.
„Seit der Pensionierung bin ich weiterhin engagiert durch meine Schreibtätigkeit, mein Vorlese-Engagement in diversen Einrichtungen und sonstige Initiativen. In den Sommermonaten lese ich zeitweise als „Lektor“ auf Flusskreuzfahrt-Schiffen aus meinen bisher erschienenen Büchern“, so Peter Josef Dickers, der mittlerweile in Mönchengladbach beheimatet ist.




