Literatur: Ein gutes Jahr für die Gesellschaft griechischer Autor:innen in Deutschland

Nachdem die Gesellschaft griechischer Autor:innen in Deutschland e.V. (GGAD e.V.) im November 2021 bereits die Aufmerksamkeit des „Ständigen/Besonderen Ausschusses für Hellenismus in der Diaspora“ des griechischen Parlaments gewonnen hatte, setzte sich auch im Jahre 2022 der intensive Dialog zwischen Politik und Kulturtreibenden der Gesellschaft fort.

Düsseldorf – Im Juli 2022 folgte ein Treffen mit dem griechischen Generalkonsul Vassilis Koinis in Düsseldorf, im August eröffnete der Generalsekretär des „Hellenismus im Ausland und der öffentlichen Diplomatie“ Ioannis Chrysoulakis per Videoschalte die Auftaktveranstaltung des Projektes „Kulturhöfe 2022-2023“ in Katerini. Im November besuchte die Abgeordnete und stellvertretende Direktorin für „Außenpolitik (Sektor der SYRIZA-PS)“ Theodora Tsakri nach einem Treffen mit namhaften griechischen und deutschen Vertretern aus Kultur und Wirtschaft, sowie weiteren Institutionen zum Abschluss ihres Deutschlandbesuchs die Veranstaltung „Die Erinnerung kann man nicht vertreiben – Anatolien meines Herzens 1922 – 2022“.

Zum Jahresschluss 2022 und damit verbundenen gemeinsamen Resümee fand zudem ein intensiver Dialog mit dem stellvertretenden griechischen Außenminister Andreas Katsaniotis sowie dem Direktor des „Diplomatischen Kabinetts“ Christodoulos Margaritis und dem Generalkonsul Herrn Vassilis Koinis in Düsseldorf gemeinsam mit der Viersener Verlegerin und Unternehmerin Iris Kater statt.

Foto: Privat

Bei allen Treffen in 2021 und 2022 wurde insbesondere die Wichtigkeit und Bedeutung von Literatur und Kultur in schwierigen Zeiten und den aktuellen Krisen deutlich. Der 56-jährige Patentalis berichtete bei den Treffen entsprechend über den jeweils aktuellen Stand der Arbeit, sowie über die geplante zukünftige weitere inhaltliche Öffnung und organisatorische Veränderung/Erweiterung der Gesellschaft, die speziell das literarische Leben, sowie die Kultur im Allgemeinen sowohl für die Griechen in der Diaspora, wie auch für Griechenlandbegeisterte, zukünftig noch mehr fördern möchte und sich hierbei unter anderem auch durch die Politik nicht nur geehrt, sondern deutlich bestärkt und motiviert fühlt.

Er bedankte sich im Namen der GESELLSCHAFT GRIECHISCHER AUTORINNEN IN DEUTSCHLAND e.V. (GGAD e.V.), dessen Vorsitzender er seit 20 Jahren ist, für die bisherigen Förderungen und Unterstützungen durch die Politik die dem Verein auch in 2022 zuteilgeworden sind und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit in 2023. Die GGAD e.V. wird zukünftig seine Angebote um weitere Projekte erweitern, sowie ggf. den gesamten deutschsprachigen Raum inklusive Österreich, Liechtenstein und die deutschsprachigen Kantone der Schweiz abdecken. Über das eine oder andere Projekt mit interessanten Kooperationspartner konnte bereits hinter verschlossenen Türen ein wenig und vorausschauend diskutiert werden. (opm)

Foto: Privat