LVR-Klinik Mönchengladbach feierte 50-jähriges Jubiläum

Die LVR-Klinik Mönchengladbach hat in dieser Woche ihr 50-jähriges Jubiläum im Rahmen eines feierlichen Festakts im Haus der Erholung in Mönchengladbach gefeiert. Die Gäste konnten sich über ein breites Rahmenprogramm mit Grußworten, Fachvorträgen, einem Kurzfilm und musikalischer Begleitung freuen.

Mönchengladbach – Gegründet wurde die LVR-Klinik Mönchengladbach 1972 als eine von neun psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in der damaligen Stadt Rheydt. Sie ist damit eine der jüngsten Kliniken im LVR-Klinikverbund. Seitdem hat sie sich zu einer modernen Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum von Mönchengladbach/Rheydt entwickelt. Seit 2017 übernimmt die Klinik die psychiatrische Pflichtversorgung für ganz Mönchengladbach und ist somit eine der tragenden Säulen des gemeindepsychiatrischen Versorgungssystems für die Stadt.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der LVR-Klinik Mönchengladbach – bestehend aus Dorothee Enbergs, Kaufmännische Direktorin, Jochen Möller, Pflegedirektor, und Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor, gratulierten Peter Fischer, Vorsitzender des Krankenhausausschusses 3 der Landschaftsversammlung Rheinland, Susanne Stephan-Gellrich, Fachbereichsleitung im LVR-Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen und Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, der Klinik.

„Als Modelleinrichtung im Zuge der „Psychiatrie Enquete“ steht die LVR-Klinik Mönchengladbach für eine Patient*innen nahe, gemeindepsychiatrische Versorgung. Ziel war es, die Pflichtversorgung für die ganze Stadt Mönchengladbach zu übernehmen, damit eine Stadt durch eine Klinik versorgt werden kann. Und das ist Ihnen hervorragend gelungen“, so Susanne Stephan-Gellrich.
Mit der Wiedereröffnung des kernsanierten, denkmalgeschützten Hauptgebäudes stehen für alle Stationen und Bereiche der Klinik heute moderne und zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung. Bauweise und Gestaltung sind darauf ausgerichtet, gesundheitsfördernd und wohltuend zu wirken. Die Architektur stellt die Patient*innen mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt.

„Erfolgreiche Planung und Umsetzung heilsamer Krankenhausarchitektur erfordert viel Abstimmung und intensiven Austausch mit allen Beteiligten – in der Klinik, im Verbund und in der Stadt. Das alles haben Sie in den letzten 50 Jahren hervorragend gemeistert und das alte Rheydter Krankenhaus zu einem modernen Behandlungszentrum für psychisch erkrankte Menschen umgebaut.“, hob Peter Fischer in seinem Grußwort lobend hervor.

Für fachlichen Input bei der Jubiläumsfeier sorgten Prof. Dr. Arno Deister, Psychiater, Psychotherapeut und Wissenschaftler, sowie Dr. Elke Prestin, eine in der Selbsthilfe engagierte Versorgungsforscherin, mit Ihren Kurzvorträgen „Soziale Psychiatrie – ein Fachgebiet der Zukunft?“ und „Die Zukunft der psychosozialen Versorgung: Anforderungen aus Betroffenensicht“. Einen Einblick in die Geschichte der Klinik lieferte der Kurzfilm „50 Jahre LVR-Klinik Mönchengladbach“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Torsten Knippertz und für die musikalische Begleitung sorgt Mirco Wessolly. (opm)

V.l.n.r.: Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Susanne Stephan-Gellrich, Fachbereichsleitung im LVR-Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach, Dorothee Enbergs, Kaufmännische Direktorin, Jochen Möller, Pflegedirektor, und Peter Fischer, Vorsitzender des Krankenhausausschusses 3 der Landschaftsversammlung Rheinland. Foto: LVR