Niederrheinische Küchengerüche: Jäel Muure möt Tüüt

Mit seiner Reihe „Niederrheinische Küchengerüche“ präsentiert der Rheinische Spiegel Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und meist um die Jahrhundertwende entstanden sind.

Niederrhein/Rezept/Genießen & mehr – Meist mit wenigen und einfachen Zutaten wurden leckere Speisen auf den Esstisch gebracht als es noch keinen Tiefkühlschrank gab. Großmutters Küche ist wieder „in“, ist ein Andenken an die „gute, alte Zeit“ und bringt Erinnerungen zurück.

Alle Rezepte stammen von unseren Lesern und wir freuen uns natürlich über Kommentare oder wenn Sie selbst sich mit dem einen oder anderen Rezept an unserer Reihe beteiligen.

Da das vorherige Rezept dazu einlud „Tüüt“ oder Panhas einmal selbst zu kochen, lag natürlich als nächstes ein Rezept zu der gelben Süchtelner Möhre nah. Hildegard U. war so nett und stellte uns ein Rezept aus dem Rezeptbuch ihrer Mutter zur Verfügung.

Jäel Muure möt Tüüt

Zutaten:
500 g Kartoffeln
1.000 g gelbe Möhren
100 g fetten Speck
1 Zwiebel
Muskat, Bouillon, Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den fetten Speck würfeln, in einem Topf auslassen und mit der Zwiebel glasig andünsten. Möhren und Kartoffeln würfeln und zu dem Speck geben. Würzen und ca. eine ¾ Stunde mit der Bouillon dünsten, anschließend mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Hierzu wird knusprig angebratener Panhas gereicht. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel