Renten steigen zum 1. Juli deutlich

Die Renten steigen zum 1. Juli – im Westen um 5,35 Prozent und im Osten um 6,12 Prozent. Der Bundestag hat den vom Bundeskabinett vorgelegten Gesetzentwurf beschlossen.

Deutschland – Die Renten werden zum 1. Juli 2022 erhöht und außerdem zwei Verabredungen aus dem Koalitionsvertrag zur Rente umgesetzt – der sogenannte Nachholfaktor wird wieder eingesetzt und Verbesserungen für die Bezieherinnen und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten auf den Weg gebracht.

Rentenanpassung
Zum 1. Juli 2022 steigen die Renten in Westdeutschland um 5,35 Prozent und in Ostdeutschland um 6,12 Prozent. Somit erhöht sich der Rentenwert im Westen von bisher 34,19 Euro auf 36,02 Euro, im Osten von bisher 33,47 Euro auf 35,52 Euro.

Der Rentenwert Ost steigt damit auf 98,6 Prozent des aktuellen Rentenwerts West. So kommt die Rentenangleichung einen weiteren Schritt voran – sie wird spätestens zum 1. Juli 2024 vollständig abgeschlossen sein. Bei der Rentenanpassung für die neuen Bundesländer sind dabei die Angleichungsschritte relevant, die im Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz festgelegt wurden.

Wiedereinführung des Nachholfaktors
Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wird der Nachholfaktor bei der Rentenanpassung wieder eingesetzt. Das heißt, die unterbliebene Rentenminderung aus dem Jahr 2021 wird mit der Rentenanpassung zum 1. Juli verrechnet. Dabei wird die Haltelinie von 48 Prozent für das Sicherungsniveau beachtet.

Erhöhung der Erwerbsminderungsrenten
Mit dem Gesetz sollen auch diejenigen unterstützt werden, die schon seit längerer Zeit eine Erwerbsminderungsrente beziehen. Die Erwerbsminderungsrenten werden ab dem 1. Juli 2024 für diesen Personenkreis erhöht – etwa drei Millionen Rentnerinnen und Rentner profitieren davon.

Denn für Neurentner wurden die Erwerbsminderungsrenten in den vergangenen Jahren durch mehrere gesetzliche Verbesserungen für Neurentner deutlich erhöht. Das heißt Personen, die zum Einführungszeitpunkt bereits eine Erwerbsminderungsrente bezogen hatten, wurden nicht oder nur teilweise erfasst. (opm/Bundesregierung)

Ein Kommentar

  1. Renten sind in Deutschland zu gering. Denn wie soll ein Mensch der 50 Jahre gearbeitet hat, mit dieser Inflation noch zurecht kommen. Warum bekommt der Beamte der nicht Einbezahlt hat mehr Pension aus unsere Rentenkasse als dem Besitzer der Rentenkasse? Dem die Rentenkasse gebildet hat und alle fast 50 Jahre Einbezahlt hat, ihm steht doch zumindest das gleiche zu, wie der Beamte? Das ist doch Betrug durch die Regierung hier die vielen Fremdentnahmen zu tätigen ohne Leistung? Die Regierung friert die Kosten für Beamte ein, und der kleine Steuerzahler soll es ausbaden. Hier muss ein gerechtes Prinzip her, ansonsten die unnötige Brotfresser aus der Rentenkasse werfen. Wer nicht Bezahlt kann nicht einfach sich noch Besser stellen und weiter den Beitragszahler Berauben. Mindestens 25% müsste das Mitglied der Rentenkasse der 50 Jahre einbezahlt hat mehr bekommen um diese Ungerechtigkeit gegenüber eines Beamten gleichgestellt würde. Das war CDU Regierung.

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