„Riecht wie ein Pups“: Händler rät jetzt an den Reifenluftwechsel zu denken

Es ist Winter und damit Zeit für den zwei Mal im Jahr anstehenden Reifenluftwechsel. Um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten empfiehlt sich bei Minustemperaturen der Wechsel von Sommer- auf Winterluft. Warum, das haben wir uns von einem Fachmann erklären lassen, denn ein Viersener Reifenhändler wirbt zurzeit großflächig mit einem Luft-Angebot.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – Für die Verwendungsfähigkeit eines Luftreifens ist der richtige Reifendruck entscheidend. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr gab jedoch mittlerweile zudem die Richtlinie vor, dass auch die Frische der Luft im Reifen Einfluss auf Verschleiß oder Versagen der Substanz haben kann. „Die bestehenden Reifendruckkontrollsysteme, die seit dem 1.11.2018 Pflicht für alle Neufahrzeuge in der EU sind, wurden ab 1.1.2021 erweitert. Sie können deshalb seit Januar ebenso die Frische der Luft im Reifen prüfen“, so der Viersener Reifenhandel-Inhaber Vla T. Ulenz mit Blick auf bereits tausende erfolgte Werkstattrückrufaktionen. „Wir bieten deshalb mittlerweile den Tausch der Sommerluft auf die Winterluft an.“

Diese besteht aus 65 % Stickstoff, 20 % Wasserstoff, 10 % Kohlendioxid, 3 % Methan und 2 % Sauerstoff. Zukünftig können Autofahrer zudem ein Loch im Reifen selber am Geruch erkennen, denn der Zusatz von Schwefelwasserstoff, Mercaptane und Indole erinnert nicht nur an einen „Pups“, der Mix ist die tatsächliche wissenschaftliche Zusammensetzung der entweichenden Winde aus dem menschlichen Darm. (S. A. Tire/Pocke)

Foto: Rheinischer Spiegel

Kleiner Scherz, denn ein wenig Schmunzeln muss auch im Lockdown sein. Ihnen, liebe Leser, wünscht „Pocke – Das Satiremagazin“ des Rheinischen Spiegels von Herzen viel Gesundheit. (dt)


RS-Redakteur Dietmar Thelen schrieb bereits während des Studiums Satiren für die Uni-Zeitung. Seine Leidenschaft galt von seinen Jugendjahren an dem amerikanischen Mad-Magazin, welches seit seinem Gründungsjahr 1952 über Politik, Gesellschaft, Film und Fernsehen auf seine ganz eigene Weise berichtet. Seit Anfang 2017 ist er fester Redakteur des Rheinischen Spiegels, betreut hier unter anderem das 2018 gegründete hauseigene Satiremagazin „Pocke“ und schlägt damit einen Bogen zurück zu seinen journalistischen, satirischen Anfängen. 

2 Kommentare

  1. Super Klasse! Danke Danke Danke,da ist erstmal der „Wutbürger“ in mir voll drauf angesprungen.Und als ich meiner Frau davon erzählt hab war ihr zufriedenes Grinsen nicht zu überbieten.Jetzt muss ich über mich selber schmunzeln.

  2. Sowas ohne Hinweis und viele fallen darauf rein……
    einfach klasse!
    Danke für die Informationen, Herr Vla T. Ulenz
    WEITER SO !!!

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