Ein Hauch von Kindheit, ein Streicheln für die Seele.
Niederrhein – Manche Rezepte schmecken nach Zuhause – nach Nachmittagen bei Oma, nach einem Hauch Vanille in der Luft und dem goldenen Schimmer gebackener Erinnerungen. Diese Quarkschnitten sind genau das: ein zart-knuspriger Biskuitboden, gekrönt von einer luftigen Quarkcreme und sanft gerösteten Mandelblättchen. Ein schlichtes, aber kostbares Stück Geborgenheit – ideal für Sonntage, Kaffeetafeln oder einfach zwischendurch, wenn das Herz nach etwas Süßem verlangt.
Zutaten
Für den Belag (Quarkmasse):
500 g Magerquark
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
3 Eier (getrennt)
4 EL Grieß
etwas Zitronensaft
100 g Mandelblättchen
eine Prise Salz
Für den Biskuitteig:
2 Eier (getrennt)
2 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
30 g Mehl
30 g Speisestärke
eine Prise Salz
Fett für die Form
Zuerst bereiten wir den Biskuitteig: Die Eier werden getrennt, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen. Die Eigelbe verrührt man mit Zucker und Vanillezucker zu einer hellen, cremigen Masse. Mehl und Speisestärke mischt man gut und hebt sie gemeinsam mit dem Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse. Eine flache rechteckige Form oder ein halbes Backblech wird eingefettet, der Teig darauf verteilt und bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) für 8–10 Minuten goldgelb vorgebacken.
Während der Boden abkühlt, wird die Quarkmasse zubereitet: Dafür schlägt man die Eigelbe mit Quark, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft und Grieß glatt. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und behutsam unter die Quarkmasse heben. Diese wird nun gleichmäßig auf den vorgebackenen Boden gestrichen und mit Mandelblättchen bestreut.
Das Ganze wandert nun nochmals in den Ofen – diesmal bei 180 °C – und wird in etwa 30 Minuten fertig gebacken, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist und köstlich duftet. Nach dem Abkühlen in Stücke schneiden – und genießen. Vielleicht mit einem Lächeln an früher. (cs)





