Großer Erfolg für das Viersener Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium: Schülerin Stella Peters (Q1) wurde am 8. September 2025 im Haus der Geschichte in Bonn für den Landessieg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
Viersen – Dieser Preis würdigt ihr herausragendes Forschungsprojekt über ihre Urgroßmutter, die als italienische Migrantin in Deutschland mit ihren Eisdielen sowohl wirtschaftliche Erfolge erzielte als auch ihren persönlichen Traum verwirklichte. „Ich bin sehr stolz, dass ich die Geschichte meiner Urgroßmutter erforschen konnte. Sie zeigt, wie Menschen mit Mut und Fleiß ihre Zukunft gestalten können – und das ist auch ein Teil unserer deutschen Geschichte“, betonte Stella Peters in ihrer Dankesrede. Unterstützt wurde sie von ihren Lehrern und Tutoren Björn Dexheimer und Dr. Stephan Plettscher, die sie intensiv begleiteten. Einen wichtigen Beitrag leistete auch das Kreisarchiv, das nicht nur seine Räumlichkeiten für die wissenschaftliche Arbeit öffnete, sondern auch mit Rat und Expertise zur Seite stand.
Dr. Stephan Plettscher hebt hervor: „Dieser Erfolg zeigt, welch besondere Schule das Erasmus ist. Hier werden Räume eröffnet und junge Menschen ermutigt, ihre Ideen konsequent zu verfolgen. Es ist eine Schule, die Talente nicht nur fördert, sondern ihnen die Freiheit gibt, ihre Potenziale zu entfalten.“ Schulleiter Hopp betont: „Es ist meine Philosophie, alles dafür zu tun, Talente zu fördern und Ermöglicher zu sein. Ich freue mich außerordentlich über Stellas großartige Leistung und darauf, wie sie mit ihrem Engagement die Schulgemeinschaft bereichert.“
Der Gewinn des Landessieges unterstreicht das hohe Niveau historischer Forschung, das am Erasmus ermöglicht wird. Für Stella Peters bedeutet der Preis nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch die Chance, ihre Arbeit auf Bundesebene weiter sichtbar zu machen. (opm)





