Brockes (FDP) fordert Letzte-Chance-Bootcamps für junge Gewalttäter: „Letzte Chance vor dem Jugendknast!“

Mit einer neuen Initiative im Landtag setzen sich der Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes aus Brüggen und die FDP-Landtagsfraktion NRW für bessere Maßnahmen gegen Jugendkriminalität ein. Ziel ist es, junge Intensivtäter frühzeitig zu erreichen, Gewalt zu verhindern und Haftkarrieren zu durchbrechen.

Kreis Viersen/Niederrhein/Düsseldorf – Dazu erklärt Dietmar Brockes, FDP-Landtagsabgeordneter aus Brüggen:

„Angesichts immer jüngerer Tatverdächtiger und zunehmender Gewalt darf es keine Denkverbote geben. Für eine kleine Gruppe jugendlicher Intensivtäter reichen Gespräche und Sozialarbeit allein nicht aus. Bevor wir junge Menschen ins Gefängnis schicken, müssen wir ihnen eine letzte, ernsthafte Chance geben.

Letzte-Chance-Bootcamps sind keine Straflager, sondern ein strukturierter Neuanfang mit verbindlichem Tagesablauf, Sport sowie praktischen und handwerklichen Angeboten. Sie sind härter als Sozialarbeit, aber milder als Knast und können helfen, Gewalt, Haft und gebrochene Lebensläufe zu verhindern.

Gleichzeitig gilt: Eltern müssen Teil der Lösung sein. Wer sich dauerhaft seiner Verantwortung entzieht, kann nicht erwarten, dass der Staat alles auffängt. Wo Mitwirkung verweigert wird, müssen spürbare Konsequenzen folgen – bis hin zu Leistungskürzungen beim Kindergeld.“

In ihrem Antrag „Kinder- und Jugendkriminalität entgegnen – Mehr Prävention mit mehr Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit verbinden“ fordern die Freien Demokraten die Einführung verpflichtender Letzte-Chance-Bootcamps als vorgeschaltete Alternative zum Jugendstrafvollzug. Ergänzend sollen Eltern stärker in die Pflicht genommen werden – von verbindlichen Erziehungskursen bis hin zu Kindergeld-Kürzungen bei verweigerter Mitwirkung.

Link zum Antrag der FDP-Landtagsfraktion NRW: https://fdp.fraktion.nrw/initiative/kinder-und-jugendkriminalitaet-entgegnen-mehr-praevention-mit-mehr-verbindlichkeit-und (opm)

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