Abgeordnete fordern Baustopp für Mobilfunkanlage in Süchteln

Der Bundestagsabgeordnete Martin Plum und die beiden Landtagsabgeordneten Guido Görtz und Marcus Optendrenk (alle CDU) setzen sich für einen zweiwöchigen Baustopp für die Mobilfunkanlage in Süchteln ein. Dazu haben sie sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Geschäftsführung der DFMG Deutsche Funkturm GmbH und der Telekom Deutschland GmbH gewandt.

Viersen-Süchteln – Die drei Kreis Viersener Abgeordneten reagieren damit auf den erheblichen Unmut zahlreicher Anwohnerinnen und Anwohner. Sie waren vom Bau der über 25m hohen Anlage vollkommen überrascht worden, machen zahlreiche Einwände dagegen geltend und haben bereits rechtliche Schritte angekündigt. Mit einem Schreiben hatten sie sich auch unmittelbar an die drei heimischen Parlamentarier gewandt und um deren Unterstützung gebeten.

Die drei CDU-Politiker führen in ihrem gemeinsamen Schreiben aus, nach ihrem Empfinden sei „unabhängig von den rechtlichen Fragen der Eindruck entstanden, dass die Kommunikation und Transparenz des Verfahrens nicht ausreichend waren“. Zur Klärung der Situation und zur Vermeidung einer weiteren Eskalation bitten sie die angeschriebenen Unternehmen daher, „die laufenden Baumaßnahmen sowie weitere Aktivitäten für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen“. In dieser Zeit sollte aus ihrer Sicht „die Standortfrage gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern erörtert und eine tragfähige Lösung gefunden werden können“.

In diesem Zusammenhang weisen die Parlamentarier darauf hin, dass nach ihren Informationen bisher lediglich ein „Rohbau“ errichtet worden sei und dass in der Stadt Viersen zum 1. November 2025 ein Wechsel im Amt des Bürgermeisters anstehe. Der neue Bürgermeister Christoph Hopp sei von den Anwohnerinnen und Anwohner ebenfalls über die Sachlage informiert worden.

Die drei Abgeordneten bitten die beiden Unternehmen abschließend um eine wohlwollende Prüfung und aufgrund der Eilbedürftigkeit der Angelegenheit um eine zeitnahe Rückmeldung. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming