„Alter Tierpark“ Süchteln: Landes- und Bundesmittel für Umgestaltung des Areals bewilligt

Der erwartete Förderbescheid für die Umgestaltung des Areals „Alter Tierpark“ in Süchteln liegt nun vor. Die Maßnahme wird mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Programm „Stadterneuerung – Lebendige Zentren“ in Höhe von 832.000 Euro gefördert. Damit übernehmen Land und Bund 80 Prozent der Kosten für die Umgestaltung.

Viersen-Süchteln – Voraussichtlich im Dezember wird nun zunächst die Ausschreibung der Umgestaltungsarbeiten veröffentlicht. Angebote können bis Mitte Januar abgegeben werden, anschließend werden die Angebote gewertet und der Auftrag erteilt. Baubeginn wird dann voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 sein. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten rechnet das Ingenieurteam der Stadt für Anfang 2024.

Vom der Gesamtsumme des nun vorliegenden Förderbescheids in Höhe von 1.046.000 Euro profitieren zwei weitere Maßnahmen in Süchteln: Die Immobilienberatung im Süchtelnbüro wird mit 190.400 Euro gefördert, für die Umsetzung des als gestalterisches Elements zur Aufwertung der Süchtelner Fußgängerzone vorgesehenen Historischen Rundgangs fließen Fördermittel in Höhe von 24.000 Euro.

Zur Sanierung des Weber- und Tendyckhauses, die unter anderem die Stadtteilbibliothek Süchteln beherbergen, wurde Ende September ebenfalls ein Förderantrag eingereicht. Dabei geht es um zuwendungsfähige Kosten in Höhe von 1.230.000 Euro. Bei einem Fördersatz von 80 Prozent trägt der Fördergeber 984.000 Euro. Die kommunale Eigenleistung liegt bei 246.000 Euro. Hier rechnet die Stadt mit einer Bewilligung der Förderung im März oder April 2023.

Der Auftrag zur Ausführungsplanung für die Umgestaltung der Fußgängerzone soll noch vor den Weihnachtsfeiertagen vergeben werden. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

4 Kommentare

  1. Gesunde Bäume im öffentlichen Raum zu vernichten und gegen Trimmgeräte auszutauschen, ist absolut klimaschädlich und außerdem eine massive Verschwendung von Steuergeldern. Der Kreis Viersen hat längst schon den Klimanotstand ausgerufen, da dürften Kommunen solche Projekte nicht mehr durchsetzen. Wir haben endlich Klimaziele einzuhalten, muss das immer wieder neu diskutiert werden? Dieses Projekt gehört ins Schwarzbuch der Steuerverschwendung und muss gestoppt werden!

    1. Ja, Frau Bauch, da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Wenn man das Bild oben sieht-gepflegt ein kleines Paradies. Das ganze Verfahren lief ja äußerst laienhaft,intransparent und hinter verschlossenen Türen ab.Nur so konnte die Politik das Abgreifen der Fördergelder (aus Steuermitteln) ermöglichen. Auch die Gelder für den historischen Rundgang -verschleudert. Ich sehe schon die Zuschauerströme durch die Fussgängerzone fluten,den Kopf gesenkt die ins Pflaster als Band eingelassene Stadtgeschichte lesend 🤦🤦🤬
      Wir lesen uns-spätestens wenn der neue Tierparkt wieder zum Brennpunkt der „Szene“ geworden ist und den Zustand des Busbahnhofsgebäudes erreicht hat.
      Beste Grüße

      1. Das Verfahren ist lange vorab öffentlich gemacht worden und Bürgerinnen und Bürger wurden mit einbezogen. Das SuchtelnBüro war für Anliegen da und es gab eine Umfrage über die Umgestaltung. Viel und meur als ein Jahr Zeit, zu protestieren.

        Es gab eine Abstimmung im Rat der Stadt Viersen, ÖFFENTLICH besuchbar, die Unterlagen vorab einsehbar. Wo waren sie da?

        1. Ich war überall. Die Umfrage war wenig ansprechen mit quasi vorgegebener Richtung,allein schon durch die *Auswahlmöglichkeiten „. Das Ergebnis der Umfrage wurde dann auch sehr offen zugänglich gemacht und transparent dargestellt??? Nein,man musste es förmlich „erschnüffeln“. Der Ortsbürgermeister blieb bis auf eine 3Min.-Ansprache im Internet unsichtbar. Und das der Rat schon lange keine Bürgerinteressen mehr verfolgt,sondern sich in Partei-und Machtspielchen verliert,ist ja wie auf allen politischen Ebenen so. Die öffentlichen Sitzungen sind Zeitverschwendung,weil nur beschlossen wird was hinter den Kulissen bereits festgelegt.
          Die Bürger wollen den neuen Park nicht. Ich habe bis jetzt auch nur Kopfschütteln wahrgenommen,wie in diesen Zeiten Steuergelder verschleudert werden.

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