Bald rollen wieder die historischen Schätzchen bei der 35. Viersener Oldtimer-Rallye

Die Planungen für die mittlerweile 35. Viersener Oldtimer-Rallye laufen auf Hochtouren. Für die über die Grenzen der Region bekannte Veranstaltung haben sich bereits 111 Fahrzeuge angemeldet, doch noch gibt es ausgewählte Startplätze für ganz besondere oder sehr alte Highlights auf zwei oder vier Rädern.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz und Rita Stertz

Viersen – Wenn sich am 25. Mai der Remigiusplatz wieder mit ganz besonderen Fahrzeugen füllt, dann will kein Liebhaber historischer Fahrzeuge diesen Termin verpassen. Schließlich steht bereits zum 35. Mal die beliebte Viersener Oldtimer-Rallye an diesem Tag rot eingekreist im Kalender. Von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr können die liebevoll gepflegten „fahrbaren Untersätze“ bestaunt und besichtigt werden, bevor die aktuell 262 Teilnehmer in 111 Fahrzeugen die rund 100 Kilometer lange Strecke antreten, bei der die Landschaft genossen werden kann. Am Start und Ziel übernimmt Daniel Gartz die Moderation.

Aktuell ist ebenfalls ein Motorrad vertreten. Keine einfache Aufgabe unterstreicht Andreas Bach von der Volksbank Viersen. Ohne Beifahrer sind die Chinesenzeichen, Suchbilder und Fragen, welche nicht nur den Weg angeben, sondern auch für die Wertung wichtig sind, nämlich tatsächlich eher schwer zu verfolgen. Auch wenn die Regelung bei Motorrädern anders sei, so ist der Beifahrer ein enorm wichtiger Teil damit das Ziel und eine gute Bewertung in greifbare Nähe rückt.


Übrigens: Von 24. Mai, 20:00 Uhr, bis 25. Mai, 12.00 Uhr, ist der Parkstreifen an der Remigiuskirche gesperrt und es wird abgeschleppt.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf www.viersener-oldtimerrallye.de!


Insgesamt fünf Klassen stehen wieder bereit für die mindestens 30 Jahre alten Fahrzeuge, die eigentlich bereits bis auf den letzten Platz gefüllt sind, außer jemand mit einem besonders historischen Schatz möchte noch teilnehmen. In der Klasse 1 bis 1959 sind die außergewöhnlichen Stücke zu finden. In der Klasse 2 treffen Fahrzeuge aus den Baujahren 1960 bis 1969 aufeinander, und in Klasse 3 Fahrzeuge aus den Jahren 1970 bis 1979. Von 1980 bis 1993 reicht dann die Klasse vier, während in Klasse 5 Motorräder bis 1993 gelistet werden.

Viel Planung also für die Arbeitsgemeinschaft Viersener Oldtimer-Rallye (mit vielen, wichtigen helfenden Händen während der Rallye), zu der der MSC Süchteln, die Volksbank Viersen sowie das Citymanagement der Stadt Viersen gehört. Als diese am 8. März die Anmeldung bekannt gab, konnten in der ersten Woche 70 Anmeldungen verzeichnet werden. Holger Keller vom Citymanagement der Stadt Viersen freut sich besonders über diesen guten Start, denn in der Klasse 4 waren am ersten Wochenende die Startplätze bereits alle belegt. Hier spiele auch positiv mit, dass die Arbeitsgemeinschaft die Teilnahmegebühr sogar um 15 Euro senken konnte.
Drei Glas-Pokale in allen Kategorien werden vergeben – ergänzt von Sonderpokalen und der „Roten Laterne“ für den letzten Platz.

In diesem Jahr gibt es zudem eine weitere Neuerung, erklärt im Pressegespräch Rainer Schnäbler, der den Motorsportclub Süchteln als Vorsitzender vertritt. Nach dem Start um 10.00 Uhr fahren die Teilnehmer erstmals nämlich nicht nur durch die Viersener Fußgängerzone, sondern auch über den Gereonsplatz, bevor der Weg zur Stadtgrenze nach Mönchengladbach führt. Diesen prüft der MSC Süchteln am Vortag auch extra noch einmal.

Zu sehen werden die Oldtimer ebenfalls in Neersen, Kempen und rund um Nettetal sein, bis dann gegen 12:00 Uhr in Boisheim die Mittagspause eingelegt wird, wo die Karnevalsgesellschaft Ki Ka Kai a ihr 11 x 11-jähriges Jubiläum feiert. Da die Wiese am Festzelt Pütterhofer Weg vielleicht nicht nutzbar für die Fahrzeuge ist, bitten die Organisatoren die Anwohner Platz zum Parken an der Straße zu lassen.

Von dort aus geht es in der zweiten Hälfte der Rallye weiter nach Niederkrüchten, Wegberg, Mönchengladbach und dann nicht wie im letzten Jahr nach Dülken, sondern zum Süchtelner Lindenplatz – zum Ziel der abwechslungsreichen Fahrt gegen 16:00 Uhr und natürlich zur Siegerehrung um 18:00 Uhr hoffentlich mit vielen Zuschauern. Wie die Fahrt sein wird, davon wird RS-Redakteurin Rita Stertz direkt und hautnah dann selbst berichten können, da sie in diesem Jahr zu den rätselfreudigen Rallye-Teilnehmern gehören darf. (cs/rst)

Holger Keller (Citymanagement Viersen), Heike Biastoch (MSC Süchteln), Michael Willemse und Andrea Winterberg (beide Volksbank Viersen), Michael Lambertz (stellv. Bürgermeister Viersen), Helmut Kallen und Rainer Schnäbler (beide MSC Süchteln) planen bereits seit Wochen das beliebte Oldtimer-Event. Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

9 Kommentare

  1. Liebe Redaktion

    Ich möchte nicht schimpfen, aber hättet ihr dieser Artikel nicht auch am 13. ( also morgen ) veröffentlichen können ?

    Stattdessen hättet ihr doch einen „Gruß-Bericht“ an und für Mütter, so auch Frauen allgemein, hier platzieren können.

    Schließlich sind es die Frauen/Mütter, ohne die menschliches Leben gar nicht möglich wäre.
    Ohne Frau wurde/wird kein Mann geboren.

    In diesem Sinne lieben Gruß an die Redaktion und herzlichste ❣️❣️ Grüße an alle Frauen !!

  2. Passt sehr gut zur rückwärtsgewandten Verkehrspolitik in Viersen. Geradezu symbolhaft. Freie Fahrt für freie (motorisierte!) Bürger – so sollte auf ewig unser Motto lauten! Weg mit den Fußgängerzonen, schleift die Fahrradwege – die moderen Mobilität ist genauso motorisiert wie die frühere!

  3. Ach Stefan Vierbaum , es gibt nicht nachhaltigeres als ein Auto das 50 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat. Zig Paar Schuhe verschleißen, weiß ich wie viele Fahrräder in der Zeit verschlissen, weiß ich wie oft in Urlaub geflogen, weiß ich wie viele Fahrrad Akkus auf den Sondermüll. Es lebe die Freiheit des Einzelnen! Nieder mit dem Kollektiv der Griesgrame, Besserwisser und Wokisten. Das Leben ist schön und wird es auch bleiben nur nicht immer das glauben was erzählt wird.

      1. Ihre beiden Beiträge passen eben auch sehr gut zur rückwärtsgewandten Verkehrspolitik in Viersen. So ist das mit den Ewiggestrigen, die nicht von der Vergangenheit lassen können, die sie – mehr noch – sogar verklären bis hin zu der waghalsigen These, Autos aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts repräsentierten das Maximum an Nachhaltigkeit. Mal ehrlich: da muss man doch jeden Bezug zur Realität verloren haben, wenn man das ernsthaft vertritt.

        Tröstlich allein, dass diese Sichtweise im Aussterben begriffen ist. Nur die Betroffenen scheinen davon noch nichts zu ahnen – genau wie weiland die Dinosaurier eben.

  4. Stefan Vierbaum ,sie gehören doch der „Letzten Generation“ an und kämpfen bis zum letzten Atemzug für Demokratie und Links. Also was machen sie sich sorgen??? Nach ihnen die Sinnflut , denn nach Ihnen kommt ja wohl nix mehr? Aber am Horizont geht es weiter und da stehen Windkraftanlagen die als Industriedenkmal erhalten werden müssen ,weil die Entsorgung des Sondermüll zu teuer wäre. Und nie hat so eine Windkraftanlage ein E-Bike angetrieben das in 50 Jahren kein Mensch mehr interresiert und die Leute schütteln verständnislos den Kopf wie in den 2020 Jahren verrückte grüne Männlein, Weiblein und Diverse fast eine Katastrophe anrichten konnten und wie wenig nachhaltig sie waren. Aber nur fast , denn sie haben sich beim Gendern verhaspelt und wie beim Turm von Babel aneinander vorbei gesprochen.

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