BMI bewertet „Grenzüberschreitende Polizeiteams“ überaus positiv

Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Plum hat in einer schriftlichen Frage das Bundesinnenministerium (BMI) um eine Einschätzung zum deutsch-niederländischen Pilotprojekt „Grenzüberschreitender Polizeiteams“ gebeten.

Berlin/Region – In seiner Antwort bewertet das BMI die Zusammenarbeit der Behörden im Rahmen des Projekts „als überaus positiv“. „Die polizeiliche Zusammenarbeit in der deutsch-niederländischen Grenzregion ist ein wichtiger Schritt, um der zunehmend grenzüberschreitenden Dimension von Kriminalität zu begegnen“, betont Martin Plum und ergänzt: „Umso erfreulicher ist es, dass das Pilotprojekt erfolgreich angelaufen ist und man nach neun Monaten bereits eine erste positive Zwischenbilanz ziehen kann.“

Im Frühjahr 2021 hatten Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) und sein niederländischer Amtskollege Ferdinand Grapperhaus vereinbart, „Grenzüberschreitende Polizeiteams“ zusammenzustellen. Das Pilotprojekt wurde dann im Oktober 2021 gestartet. Seitdem werden pro Monat jeweils sechs Polizeibeamte der Bundespolizei aus den Kreispolizeibehörden Kleve, Viersen und Düsseldorf eingesetzt. Gemeinsam mit ihren niederländischen Kolleginnen und Kollegen gehen die Polizistinnen und Polizisten im Grenzgebiet zwischen Venlo und Kleve auf Streife. Im Fokus steht dabei die Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie etwa Schleusungs- und Dokumentenkriminalität, Menschenhandel, Drogenhandel, Geldwäsche und Kfz-Kriminalität. (opm)