CDU für Hohlstraße als Einbahnstraße

Manchmal sind Gewohnheiten und Gepflogenheiten so manifestiert, dass es bei einer Veränderung der Gesamtlage neuer Lösungen bedarf. Diese Meinung vertritt zumindest die CDU in der Frage der Parkplatzsituation auf der Hohlstraße in Alt-Viersen.

Viersen – „Mit Beginn der Baumaßnahmen der Körnerhöfe, die durch die VAB errichtet werden, fallen große, bisher nicht offiziell als Parkplatz ausgewiesene aber geduldete Fläche, die von den Anwohnerinnen und Anwohnern als Parkflächen genutzt wurden, weg. Dies führt zu einer erheblichen Verstärkung des Parkdrucks im betreffenden Gebiet, da die bisher auf diesen Flächen parkenden Fahrzeuge heute in den umliegenden Straßen untergebracht werden“, so Stephan Sillekens, Fraktionsvorsitzender der CDU.

Ortsbürgermeister Willy Bouren ergänzt: „Gleichzeitig hat in den letzten Jahren die Nutzung der Hohlstraße durch Fahrräder zugenommen, da insbesondere die Flächen des Friedhofes und das ihn umgebende Gebiet einer deutlich intensiveren Freizeitnutzung unterzogen werden.“ Die CDU weiß, diese Entwicklungen führen zu Nutzungskonflikten, die insbesondere auf der Hohlstraße deutlich werden. Durch die starke Beparkung ist der für den fließenden Verkehr zur Verfügung stehende Raum knapp, Begegnungen von Fahrzeugen sind nicht mehr möglich, Begegnung von vier- und zweirädrigen Fahrzeugen führen regelmäßig zu gefährlichen Situationen.

Daher wäre es eine optimale Lösung die Hohlstraße zur Einbahnstraße umzuwidmen, die nur vom Hoserkirchweg aus einzufahren ist. Das würde die Verkehrslage beruhigen und die Schaffung der nun notwendigen Parkplätze auf beiden Straßenseiten begünstigen. (paz)

Foto: meineresterampe/Pixabay

4 Kommentare

  1. Diese dramaturgische Schilderung der CDU zur Hohlstraße ist völlig unsinnig.
    Ich fahre täglich die Hohlstraße entlang und dies in beide Richtungen.
    Bislang hatte ich keinerlei brenzlige, oder unmögliche Begegnungssituation.

    Also lasst die Verkehrsführung der Hohlstraße wie sie ist. Diese Straße ist für viele eine wichtige, stadtauswärts und zum Stadtring führende Verkehrsader.

    Ein wenig Satire? Bitte:

    „Wenn diese Gedankenspiele der CDU umgesetzt werden, wird es irgendwann soweit sein, dass alle Straßen stadteinwärts führen und keine mehr raus. Hatte ein Ex-Ossi diesen Geistesblitz?“

  2. Opi Du hast Recht, die CDU schaufelt Ihr eigenes Grab.
    Vielleicht werden dann von der Hohlstrasse aus den weg zum Friedhof als Einbahnstraße gemacht, und da ist dann eine Sackgasse.

  3. Wie nicht anders zu erwarten, spricht sich
    die Amateurelite der hiesigen Politik wieder einmal um den wirklichen Grund des Problems.
    Durch den zügellosen und ungebremsten Appetit der Stadt nach Parkgebühren, die zeitlich natürlich eingegrenzt ist, parken die Mitarbeiter und Besucher des Krankenhauses auf der Hohlstrasse.
    Der eigentlich, für das Personal vorgesehene Parkplatz auf dem Hüskesweg, für nichtbeschäftigte Personen, mit roter Ampel, Schranke und Dienstausweis zur uneinnehmbaren Festung errichtet, liegt quasi brach.
    Die „Krankenhausklientel“ parkt lieber kostenlos auf der Hohlstrasse nebst Robert-Koch-Str.
    Wir als Anwohner gucken in die Röhre.
    Handelt es sich bei den Gebäuden fast ausschließlich um Bausubstanz aus den 20er-Jahren ohne Garagen.
    Zu dieser Zeit ritt noch John Wayne hoch zu Ross hinter der Clanton-Bande her.
    Autos waren zu dieser Zeit noch rar.

  4. Wählt die Leute die was für euch Bewohner tun, ansonsten hat es kein Erfolg zu Meckern. Den neue Denkzettel kommt nach der Wahl, und Ihr werdet es bereuen, das Ihr anders gewählt habt. Die Struktur kann sich sonst nicht Verändern. der Horizont ist bei vielen Politiker kurz vor dem Zusammenbruch. Die Wahl wird hart.

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