Mönchengladbach stellt 1000. Antrag auf Amtshilfe im Kampf gegen Corona

Am 2. Dezember 2021 ging im Landeskommando Nordrhein-Westfalen der 1000. Antrag auf Amtshilfe im Zusammenhang mit Covid-19 ein. Die Stadt Mönchengladbach stellte den 1000. Antrag und bat die Bundeswehr um insgesamt 10 Unterstützungskräfte im Impfzentrum.

Mönchengladbach – Weitere 15 Soldatinnen und Soldaten helfen bei der Kontaktnachverfolgung. Seit März 2020 leistet die Bundeswehr immer wieder Amtshilfe im Kampf gegen Corona. Soldatinnen und Soldaten halfen in Hotspots wie Heinsberg, wo zum Anfang der Pandemie in Krankenhäuser die Schutzkleidung für die Angestellten ausging. In einer Großschlachterei wurden Abstriche genommen und Infektionsketten verfolgt. Ebenfalls unterstützen die Streitkräfte in Pflege- und Altenheim. Ende Februar 2021 waren nahezu 2000 Unterstützungskräfte in den zivilen Stellen behilflich.

Der letzte Antrag auf Amtshilfe lief am 29. Oktober 2021 aus. Nachdem die Infektionszahlen wieder drastisch anstiegen, wurde am 22. November 2021 wieder erneut um Unterstützung gebeten. Aktuell helfen in NRW rund 600 Unterstützungskräfte (Stand 2. Dezember 2021) den zivilen Behörden in allen fünf Regierungsbezirken. Allein im Regierungsbezirk Düsseldorf sind 190 „Helfende Hände“ mit der Kontaktnachverfolgung und an der Hotline beschäftigt. Kumuliert sind seit Beginn der Pandemie über 11600 Soldatinnen und Soldaten in Nordrhein-Westfalen im Einsatz gewesen. (opm)

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