Die ersten Töne hallten durch die große Reithalle an der Franziskusstraße, die Reihen waren gefüllt. Der Männergesangverein 1853 Süchteln-Vorst e.V. hatte erneut zum Benefizkonzert eingeladen – und aus allen Richtungen waren Sänger und Zuhörer gekommen, um in diesem Jahr den Martinsverein Süchteln-Hagenbroich zu unterstützen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Rita Stertz
Viersen-Süchteln – Schon seit 109 Jahren hält der Martinsverein Süchteln-Hagenbroich die Tradition rund um den heiligen Martin im Stadtteil lebendig, organisiert Umzüge, Lichter und Freude für Kinder. In diesem Jahr durfte er sich über eine Spende von 850 Euro freuen – Geld, das durch den Klang vieler Stimmen zusammengetragen wurde.

Die Reithalle Piasecki, deren Besitzer sie unentgeltlich zur Verfügung stellte, verwandelte sich an diesem Sonntag in einen Ort der Harmonie. Am Vormittag eröffnete der Gastgeber, der Männergesangverein 1853 Süchteln-Vorst, die Reihe. Ihnen folgten die Sänger aus Vinkrath, die mit kraftvollen Stimmen für Aufmerksamkeit sorgten. Der Kirchenchor Helenabrunn brachte feine geistliche Klänge ein, ehe die Arbeit des Martinsvereins vorgestellt wurde.

Später ergriff der Shanty-Chor das Publikum mit Seemannsliedern, die von Fernweh und Zusammenhalt erzählten. Eine fröhliche Note brachte die Gruppe „Senioren Miteinander-Füreinander Süchteln“, deren Engagement weit über die Musik hinaus spürbar wurde. Die Chorgemeinschaft WaWaKerk und „Die Tonartisten“ setzten rhythmische Akzente, ehe die Gastgeber erneut auf die Bühne traten und die Halle mit ihrem vollen Klangkörper erfüllten. „So viele unterschiedliche Stimmen, und doch klingt es wie ein gemeinsames Lied – das macht unsere Gemeinschaft aus“, schwärmte eine Zuhörerin in der Pause.
Ebenso schon traditionell sang man zum Abschluss mit den Gästen gemeinsam – ein erfolgreiches Benefizkonzert für alle Beteiligten. Vielleicht hat ja der eine oder andere seine Leidenschaft für die Musik gefunden, der Männergesangsverein zumindest würde sich über neue Mitglieder freuen. (nb)





