Corona-Kundendaten vor Geschäft in der Viersener Innenstadt gefunden

Bereits am vergangenen Samstag kam es in der Viersener Innenstadt zu einer Datenpanne, bei der ein Karton mit sensiblen Kundendaten vor einem Sportgeschäft aufgefunden wurde. Der WDR berichtete am Montag über den Vorfall.

Viersen – Auf eine Datenpanne in der Viersener Innenstadt am vergangenen Samstag wurde die Polizei durch einen Passanten aufmerksam gemacht. Dieser hatte unter mehreren Kartons, die vor einem Sportgeschäft abgestellt waren, einen Karton mit Corona-Datenzetteln der Kunden entdeckt. Die Polizei hatte selbst nicht den Vorfall öffentlich gemacht, allerdings berichtete am Montag der WDR über das Versehen eines Mitarbeiters.

Die Corona-Zettel zur Nachverfolgung müssen vier Wochen aufbewahrt werden und können dann vernichtet werden, allerdings gehören sie nicht ins Altpapier und müssen fachgerecht entsorgt werden. Hier war es zu einem Versehen gekommen, ein Mitarbeiter hatte den Karton nach draußen gesetzt. Nachdem einem aufmerksamen Beobachter der Karton auffiel, beschäftigt sich nun der Datenschutzbeauftragte der Kreispolizei Viersen mit der Ordnungswidrigkeit. In welcher Höhe ein eventuelles Bußgeld ausfällt, darüber entscheidet die Behörde der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW. (dt)

Bereits am vergangenen Samstag kam es in der Viersener Innenstadt zu einer Datenpanne, bei der ein Karton mit sensiblen Kundendaten vor einem Sportgeschäft aufgefunden wurde. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

2 Kommentare

  1. Schon irgendwie lustig. Hätte der aufnerksame Beobachter nicht einfach im Geschäft darauf hinweisen können?

    Jetzt wird riesiges Trara gemacht mit Bußgeld etc.
    Als diese Coronazettel massenhaft auf den Tischen der Restaurant liegen gelassen wurden, hat es keinen gestört, dass persönliche Daten für jedermann abgreifbar waren.

    Hier haben unsere Ordnungskräfte nichts unternommen, sind schweigend daran vorbei gelaufen. Darauf angesprochen, nachdem die Betreiberin des Restaurants nicht reagierte, erhielt ich zur Antwort, dass dies Aufgabe des Betreibers wäre, die ausgefüllten Zettel zu entfernen.

    Jetzt wird das Versehen eines Mitarbeiters so hoch gespielt, weil ein aufmerksamer Bürger wohl direkt die Polizei verständigt hat, statt zunächst einmal den Betreiber anzusprechen.

  2. So ist die Verwaltung mit Beamten die dann einen Schuldigen suchen um sein schwer Erschaffenes Geld mit oft Körperliche Leistung zu verdienen wieder abzunehmen. Das ist wie in der DDR früher. Die Gestapo ist unter uns. Jeder Eissalon und egal wo man vor Monate hin kam lagen diese Zettel überall und jeder hätte sie lesen können. Was steht denn drauf was nicht jeder wissen soll. Geheimnisse sind hier fehl am Platz. Wenn eine unnötige Brücke gebaut wird oder andere Sachen wie in Berlin der Flughafen oder in Stuttgart der Bahnhof, wer zahlt da die Zeche? Sicher wieder der Kleine, den Politiker kann man nicht verurteilen , denn Sie haben Narrenfreiheit bis Lebensende.

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