empty hands e.V. führt erstmals dreitägiges Selbstverteidigungsprogramm für Menschen mit Einschränkungen durch

Der gemeinnützige Verein empty hands e.V. hat erstmalig ein mehrstündiges, auf drei Tage verteiltes Selbstverteidigungstraining für Menschen mit körperlichen, geistigen oder sensorischen Einschränkungen erfolgreich durchgeführt. Die Premiere entstand in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein und setzt einen wichtigen Impuls für mehr Sicherheit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Mönchengladbach – Das neue Workshopformat kombiniert praxisnahe Selbstverteidigungstechniken mit wissenschaftlich begleiteten Ansätzen aus Inklusion, Bewegungspädagogik und Empowerment. Ziel ist es, Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu stärken – in ihrem Auftreten, ihrer Wahrnehmung und im Umgang mit herausfordernden Situationen.

„Dieser erste Kurs zeigt, wie wirkungsvoll inklusives Training sein kann. Wir möchten Menschen ermutigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und sich mit mehr Sicherheit im Alltag zu bewegen“, so Frank Pfennig, 1. Vorsitzender empty hands e.V.

Studierende und Fachkräfte der Hochschule Niederrhein begleiteten das Pilotprojekt, dokumentierten Erfahrungen und unterstützen die Weiterentwicklung des Programms. Aufgrund der positiven Resonanz plant empty hands e.V., das Angebot künftig regelmäßig fortzuführen und auszubauen.

Schwerpunkte des erstmalig durchgeführten 3-Tage-Programms:
– Selbstbehauptung & klare Kommunikation
– Angepasste körperliche Selbstverteidigungstechniken
– Realistische Szenarien & Rollentraining
– Stressmanagement, Achtsamkeit & Empowerment
– Barrierearmes und geschütztes Lernumfeld (opm)

Foto: empty hands e.V.