Der Tierschutzverein Notfelle Niederrhein sucht dringend Pflegestellen im Kreis Viersen

Jedes Jahr und immer wieder, wenn die Kitten-Saison los geht, mangelt es dem Tierschutzverein Notfelle Niederrhein e. V. an genug Pflegestellen. Die ehrenamtlichen Tierschützer wollen aber keine trächtige Katze oder Kitten auf der Straße lassen, weshalb sie immer wieder darauf angewiesen sind Unterstützer im Kreis Viersen zu finden, die sich zutrauen würden zeitweise Pflegekatzen bei sich aufzunehmen.

Kreis Viersen – „Wir brauchen Pflegestellen für trächtige, wilde Katzen, auf denen diese in Obhut ihre Kitten bekommen und bis zur Vermittlung groß ziehen können,“ erklärt Tanja Kawaters von den Notfellen Niederrhein. Ebenfalls Pflegestellen für Kitten ab sechs Wochen, die ohne Mutter gefunden werden, Pflegestellen für verletzte, wilde, erwachsene Tiere, die einfach versorgt werden müssen und Pflegestellen für zahme Fundtiere oder Notfelle aller Art werden gesucht.

Bei all diesen Pflegestellen ist die Voraussetzung, dass ein separates Zimmer für die Tiere zur Verfügung steht, es sei denn, die Unterstützer haben selber keine eigenen Tiere. „Das hat unter anderem den Grund, dass dies vom Veterinäramt gefordert wird, ist aber wegen Quarantäne, Krankheiten, Unverträglichkeiten, Altersunterschieden etc. aber auch wirklich zumindest in den ersten zwei Wochen notwendig“, so die Tierschützerin weiter. „Es kostet viel Zeit, Geduld und Kraft, aber was die Tiere einem zurückgeben ist so viel mehr …“

Wer Pflegestelle werden möchte, muss daran denken, dass die Tiere nicht nur einige Tage, nicht nur bis zum nächsten Urlaub untergebracht werden müssen, sondern bis sie vermittelt sind. In der Regel werden die Kitten mit zwölf Wochen vermittelt, findet sich aber kein Zuhause, müssen sie auch länger in der Pflegestelle bleiben können.

Weitere Infos bietet die Seite http://www.notfelle-niederrhein.de/pflegestelle-werden.html, für Fragen stehen die Notfelle Niederrhein unter den Telefonnummern 01515 6322656 (Tanja) oder 0178-9829577 (Heike) zur Verfügung.

Foto: Notfelle Niederrhein