Dülken und Boisheim erhalten U-Bahn-Verbindung

Bisher war es ein wohlgehütetes Geheimnis, nun hat Google-Maps die aktuellen Bebauungspläne in sein System eingespeist und damit die geheimen Akten geöffnet: Den Bau einer U-Bahn-Linie unter Dülken bis hin zum kleinen Boisheimer Stadtteil.

Foto: Google Maps

Viersen-Dülken/Boisheim – Mit diesen Plänen ist den Verantwortlichen ein Schachzug gelungen, von dem noch in den nächsten Jahrzehnten gesprochen werden und im nächsten Wahlkampf ein heißes Thema sein wird. Von der Dülkener Narrenmühle aus bis zur Herz-Jesu-Kirche oder am Klärwerk Dülken vorbei bis hin nach Boisheim wird das neue U-Bahn-Netz laufen wie nun bekannt wurde.

Dabei waren die Planungen bis vor wenigen Tagen noch geheim, wurden nur hinter verschlossenen Türen und vorgehaltenen Händen in der Stadtverwaltung besprochen. Nun hat Google-Maps die „Bombe“ platzen lassen und den Planern vorgegriffen, die die Bebauungspläne auf einem Rechner veröffentlicht hatten, der – wie mittlerweile bekannt wurde – öffentlich zugänglich war. Dies erklärt warum seit einigen Jahren Gebäude im Innenstadtbereich von der Verwaltung aufgekauft werden, wo ein U-Bahn-Bahnhof entstehen wird, der auf Dauer ebenfalls mit einer Anbindung an Düsseldorf, Venlo und Köln ausgestattet werden soll.

Mehrere Millarden Euro nimmt die Verwaltung hierfür in die Hand, weshalb die geplante Gewerbesteuererhöhung nach aktuellen Stimmen aus dem Planungskreis weitere Steueranhebungen nach sich ziehen wird. Die sonst übliche Vorgehensweise eines Bauvorhabens durch Fördermittel war hier nicht möglich. „Dafür haben wir mit Fördermitteln den Alten Markt neu gestalten können“, so das Architektenbüro Isenbahnbomupanddaldreieer. „Ein wichtiger Faktor um aus Dülken mit weiteren Umbauten eine Weltstadt gestalten zu können in der sich Firmen wieder gerne ansiedeln.“ Erst gestern war bekannt geworden, dass der Wegzug eines großen Badherstellers von Dülken kurz bevor steht, nachdem es zu keiner Einigung mit der Bürgermeisterin gekommen war. Weitere Informationen sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. (S. A. Tire/Pocke)

Foto: Google Maps

Liebe Leser, tatsächlich ist der Google-Maps Sceenshot echt, aber ein U-Bahn-Netz wird es wahrscheinlich nicht geben. Wer auch immer die Busverbindungen ganz frisch als U-Bahn-Strecke umgezeichnet hat, hat aber für einen Lacher gesorgt. Herzlichen Dank dafür sagt Pocke – Ihr Satiremagazin. (dt)


RS-Redakteur Dietmar Thelen schrieb bereits während des Studiums Satiren für die Uni-Zeitung. Seine Leidenschaft galt von seinen Jugendjahren an dem amerikanischen Mad-Magazin, welches seit seinem Gründungsjahr 1952 über Politik, Gesellschaft, Film und Fernsehen auf seine ganz eigene Weise berichtet. Seit Anfang 2017 ist er fester Redakteur des Rheinischen Spiegels, betreut hier unter anderem das 2018 gegründete hauseigene Satiremagazin „Pocke“ und schlägt damit einen Bogen zurück zu seinen journalistischen, satirischen Anfängen. 

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