Bei der letzten Ratssitzung war der erste Punkt die Vorprüfung der Zulässigkeit des Bürgerbegehren „Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Rahser an der Krefelder Straße“. Dies wurde einstimmig zugelassen und am Mittwoch ging es für die Initiative los.
Viersen – Seit über 20 Jahren ist im alten Depotgelände hinter dem Bahnhof eine Schule geplant, aber es kam nie zum Bau. Nun habe sich die Elterninitiative „Quartierkids“ dazu entschieden ein Bürgerbegehen zu starten. Es geht um die Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Rahser an der Krefelder Straße, die in Mitte zweier riesigen Wohngebiete (Stadtpark Robend sowie Burgfeld) und neben der Klimaschutzsiedlung liegt. Viel Wohnraum für eine nur einzügige Grundschule.
Der Hauptstandort im Rahser an der Regentenstraße hat mehr Platz. Auch sind die Möglichkeiten auszubauen sind dort günstiger, welches der Grund der Stadt ist an diesen Standort zu verweisen und dort ausbauen zu wollen.
Die Eltern sind dagegen, der Standort ist zu weit weg.
Ein Ausbau des Teilstandortes Krefelder Straße würde Disparitäten entgegenwirken, da neben Kindern aus der direkten Nachbarschaft auch Kinder aus den angrenzenden Wohngebieten eine Chance auf eine Beschulung an der Krefelder Straße erhalten würden, so die Initiatoren.
Nun heißt es Unterschriften sammeln, denn es werden 3791 Unterschriften von Viersener Wahlberechtigten ab 16 Jahren benötigt damit das Bürgerbegehren zugelassen werden kann.
„Am Freitag sind wir von 16:00 – 18:00 bei der Viersener Winter-Weihnacht by Tusch am Remigiusplatz vorzufinden und sammeln dort fleißig“, berichtet Initiatorin Manuela Marbach-Doan. Weitere Informationen gibt es auf der Seite www.quartierkids.de. (opm)





