Erlös aus dem Dölker Glühweineck unterstützt das Jugendzentrum Alo

Mit einem Spendenerlös von 10.200 Euro hatte im Vorfeld eigentlich niemand des Teams „Dölker Glühweineck“ gerechnet. Umso größer war die Freude, als nun die Abrechnung stand. Eine stolze Summe, die durch die zahlreichen Besucher und engagierten Einsatz aller Mitwirkenden möglich wurde.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Dülken – An verschiedenen Wochenenden und insgesamt vierzehn Tagen öffnete zur vergangenen Weihnachtszeit erstmals das Dölker Glühweineck und schuf einen adventlichen Platz in der aktuell eher kalten Corona-Zeit. Möglich gemacht hatten das besondere Angebot, passend zum „Eck“, das Cafè Thekengold, das Passe Partout und das Pecados. Sie alle waren sich einig, mit dem Erlös sollten Dülkener Einrichtungen unterstützt werden. Ausgewählt hatten Ideengeber Tim Niebel, Sina Niebel, Elke Geisbüsch sowie Christina Dybeck, Mohamed Ali Bettaieb und Monser Mellouli im ersten Jahr das Jugendzentrum Alo, welches sind nun über eine ansehnliche Spende freuen konnte.

V. l. Sina Niebel und Tim Niebel (Passe Partout), Bettina Passon (Alo), Mohamed Ali Bettaieb (Pecados) sowie Christina Dybeck (Thekengold). Foto: Dölker Glühweineck

Bis zu 3.000 Gäste halfen dabei nach Abzug aller Kosten stolze 10.200 Euro auf der Haben-Seite verzeichnen zu können, für die Einrichtungsleiterin Bettina Passon auch bereits, zumindest teilweise, eine Verwendung hat. Eine neue Musikanlage für das Alo und seine zahlreichen Projekte soll es werden. „Wir möchten uns noch einmal bei allen bedanken. Bei den wöchentlichen Helfern für den Auf- und Abbau, bei allen fleißigen freiwilligen Helfern in den Glühweinbuden und natürlich bei allen, die uns finanziell durch kräftiges Glühweintrinken oder Geldspenden unterstützt haben“, so die Organisatoren. „Hier möchten wir besonders der Familie Lennartz für ihre Zeit danken. Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei Edeka Zielke, Sparkasse Krefeld, Eisdiele Sicilia, Pizzeria Bicatini, Juwelier am Markt und Ihr Friseur Schnitt Dülken.“

Entstanden war das Dölker Glühweineck aus dem Impuls der Glühweintreffen an Piet‘s Börse und natürlich floss der Glühwein ebenso reichlich wie Kakao oder Punsch an den drei eigenständigen Holzhütten – alles passend zu den frisch gebrannten Mandeln. Nachdem das ursprüngliche Charity-Projekt seit einigen Jahren nicht mehr stattfindet, sollte etwas Neues entstehen. Tim Niebel (32) hatte schnell Mitstreiter gefunden, die ebenso wie er, mit viel Engagement Hand anlegten. Die Holzhütten stammen aus Niedersachen, wofür Tim Niebel rund vierzehn Stunden unterwegs war. Eine Hütte hat er wohl überlegt noch auf „Reserve“ liegen. „Tatsächlich ist mein Plan die Aktion in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um in der vierten Hütte vielleicht einen Essensverkauf mit Bratwürsten anzubieten.“ Nach dem Erfolg der ersten adventlichen Zeit rund um das Dölker Glühweineck können sich die Gäste also vielleicht schon in diesem Jahr auf weitere Leckereien freuen, denn für eine Neuauflage zeigt sich das gesamte Team offen.

Den Glühwein hatte Edeka Zielke zum Einkaufspreis zur Verfügung gestellt, wodurch eine ansehnliche Marge direkt in die Spendenkasse floss. Hinzu kam, dass viele der Gäste nicht nur für drei Euro einen Glühwein kauften, sie spendeten ebenso gerne wie einige Unternehmen, die alle zusammen diese große Summe möglich machten. Das Team des Dölker Glühweinecks ist sich einig: „Danke, für ein bisschen fast unbeschwerte Zeit mit Freunden und Familie. Danke Dülken, dass man sich bei solchen Aktionen immer auf dich verlassen kann.“ (nb)

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