Gefährliche Untermieter – Darmparasiten begleiten Hund und Katze vom ersten Lebenstag an

Unter den Darmparasiten gibt es unzählige Wurmarten. Die größte Bedeutung für Hund und Katze haben Spul-, Haken- und Bandwürmer. Einige können auch auf den Menschen übertragen werden. Wirksame Wurmkuren sind daher unerlässlich.

Ratgeber – Es ist nahezu unmöglich, Hund und Katze vor Würmern zu schützen. Die Ansteckungsgefahr durch die zum Teil über Monate infektiösen Wurmeier ist dafür einfach zu groß. Untersuchungen haben ergeben, dass selbst reine Wohnungskatzen mit Spulwürmern befallen sein können. Mit regelmäßigen Wurmkuren haben Tierhalter es jedoch im Griff, ihre vierbeinigen Freunde weitestgehend parasitenfrei zu halten. In Deutschland spielen Spul-, Haken- und Bandwürmer, beim Hund auch Peitschenwürmer, eine größere Rolle. Spulwürmer und Hakenwürmer kommen in allen Altersstufen vor, Welpen können sich je nach Art sogar im Mutterleib oder über die Muttermilch anstecken. Deshalb ist die frühe Behandlung der Welpen in den ersten Lebenswochen, die zunächst in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss, so wichtig. Auch säugende Muttertiere sollten in die Behandlung mit einbezogen werden.

Foto: ivanovgood/Pixabay

Der Entwurmungsplan für die folgenden Lebensjahre ist abhängig von den Lebensumständen des Tieres. Als Faustregel gilt, dass eine Entwurmung mindestens viermal pro Jahr durchgeführt werden sollte. Eine aktuelle Studie hat jedoch ergeben, dass dieser empfohlene Turnus bei weitem nicht eingehalten wird. Ein ausreichender Schutz ist somit bei vielen Hunden und Katzen nicht gewährleistet. Freigängerkatzen und frei laufende Hunde, die kleine Beutetiere aufnehmen, sollten im monatlichen Rhythmus gegen Bandwürmer behandelt werden. Bei engem Kontakt der Tiere mit Babys, Kleinkindern oder immungeschwächten Personen ist eine monatliche Behandlung gegen Spulwürmer empfehlenswert, um eine Ansteckung durch Spulwurmeier zu verhindern. Die Präparate wirken gezielt und sind gut verträglich. Über das richtige Mittel, Dosierung und geeignete individuelle Behandlungsintervalle kann der Tierarzt informieren.

Wurmbefall kann Hund und Katze massiv beeinträchtigen, gerade heranwachsende Tiere sind besonders betroffen. Durchfall oder Erbrechen sind Symptome, die eine gestörte Nährstoffverwertung signalisieren. Wachstumsstörungen und Mangelerkrankungen sind mögliche Folgen. Bei sehr starkem Befall können Welpen am Wurmbefall sogar sterben.

Bestimmte Wurmarten können als Zoonoseerreger auch für Menschen gefährlich werden. Dabei wird der Mensch als sogenannter Fehlwirt infiziert. Es kann zu einer Wanderung der Larven, z.B. von Spulwürmern, in Gewebe und Organe des Menschen kommen. Am bekanntesten ist die Infektion mit dem Fuchsbandwurm.

Weil der Kontakt mit infektiösen Wurmeiern oder Larven also nahezu unvermeidlich ist, gehört die regelmäßige Entwurmung bei Hund und Katze zum Pflichtprogramm. Damit schützt man nicht nur die Tiere selbst, sondern die ganze Familie.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.


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Ein Kommentar

  1. In der heutigen Gesellschaft dürfte kein Hundebesitzer der in Mietwohnungen wohnt und ohne Garten ist kein größerer Hund Halten das müsste Verboten werden.
    Wenn einer einen Hund hält hat der Hund auch Auslauf wenn Garten oder Grundstück vorhanden ist.
    Wenn der Hund Erzogen ist, so Bellt er auch nicht für jedem Spaziergänger, oder alte Leute aus Alten und Pflegeheimen.
    Wer als Privatmann in Siedlungen oder Wohnwerften benötigt ein Aggressiver Scharfer Hund
    Auch Scheißt der Hund nicht bei Fremden vor der Türe oder in der Stadt oder Stadtparks.
    Auch Pinkelt der Hund nicht bei Fremdes Eigentum an Bäume und Sträucher die davon Dürr werden.
    Auch Pinkelt ein Hund vor Garagentore.
    Und überall kann er Eier und Krankheiten hinterlassen, und das wollen die Besitzer ansonsten würden Sie nicht mit den Hunden an Fremdes Eigentum gehen.
    Alle Hunde die nicht Ordnungsgemäß gehalten werden, haben unter Wahrscheinlichkeit auch nicht die Wiederholende Entwurmung und vieles mehr.
    Hier droht Gefahr für den Unschuldigen Menschen, Darmparasiten und unzählige Wurmarten mit Spul- und Bandwürmer desgleichen Hakenwürmer die von nicht Artgerechter Haltung mit der Fürsorgepflicht des Besitzer dieses Behandlungsintervalle Einzuhalten. Durchfall und Erbrechen sind Symptome mit möglichen Folgen.
    Wer in einem Hochhaus wohnt, dürfte außer einen ganz kleinen Hund überhaupt keinen halten, das müsste Verboten werden!
    Ob bei Hund oder Katze hier muss eine Bescheinigung jedes Jahr vorgelegt werden, ansonsten hohe Besteuerung und Strafe. Das müsste Pflicht werden.
    Welpen können alle Wurmarten auch Peitschenwürmer über die Muttermilch oder im Mutterleib angesteckt werden.
    Jedes Kleinkind streich Hunde oder Katze und das kann gravierende Folgen haben.
    Nur der Halter hat Schuld und wehe man sagt was, dann werden viele Pervers in der Aussprache.
    Am schlimmsten sind die , die Nachts gehen da weis keiner woher es kommt.
    Und warum lassen viele den Hund oder mehrere Hund im Unterholz im Wald alleine Streunen?
    Oft zu sehen, der Förster müsste sofort die Streuner Erschießen.

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