Der Niederrhein hat viele Besonderheiten – nicht nur in Sprache und Landschaft, sondern auch in den Familiennamen seiner Bewohner. Was verraten Nachnamen wie Küppers, Mevissen oder Inderhees über ihre Träger und deren Geschichte? Dieser spannenden Frage geht der Sprachwissenschaftler und Namenforscher Dr. Georg Cornelissen in einem unterhaltsamen Vortrag beim KKV Viersen nach.
Viersen – Der KKV Viersen lädt herzlich zu einer besonderen Veranstaltung ein:
Am Dienstag, den 28. Oktober 2025, um 18.00 Uhr
im Seniorenzentrum Maria Hilf, Goetersstraße 30, Viersen,
wird der bekannte Sprach- und Namenforscher Dr. Georg Cornelissen einen Vortrag zum Thema „Typische niederrheinische Familiennamen“ halten.
In Namen wie Küppers, Schroers oder Wefers stecken alte Berufsbezeichnungen, während bei Mevissen, Siemes oder Wolters frühere Rufnamen Pate standen. Namen wie Dickmanns oder Inderhees verweisen auf Orte, an denen Menschen einst wohnten – am „Dick“ oder in der „Hees“. Diese und viele weitere Beispiele zeigen: Die Nachnamen am Niederrhein erzählen spannende Geschichten über Herkunft, Beruf und Lebensumfeld früherer Generationen.
Dr. Cornelissen wird anhand zahlreicher Beispiele aus Viersen und Umgebung erläutern, wie Familiennamen entstanden sind, welche Bedeutungen sie ursprünglich hatten und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Auch kurze und markante Namen wie Kox oder Ix kommen dabei nicht zu kurz.
Der Referent, selbst vom Niederrhein stammend, war von 1985 bis 2021 am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte tätig. Bekannt ist er für seine lebendigen und humorvollen Vorträge über Sprache und Kultur der Region. Im WDR-Fernsehen (Lokalzeit am Samstag) erklärt er regelmäßig sprachliche Besonderheiten Nordrhein-Westfalens.
Der Eintritt ist frei. (sk)




