In der Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek am Rathausmarkt fanden zwei Regionalentscheide im 67. Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels statt. Aus dem Bereich Viersen-Südwest las Luisa Wilkening vom Gymnasium Thomaeum in Kempen am besten. Für Viersen-Nordost war Lennart Rietz von der Primus-Schule in Dülken erfolgreich.
Kreis Viersen – Im Regionalentscheid Viersen-Nordost traten Kinder aus den sechsten Klassen von elf weiterführenden Schulen in Grefrath, Kempen, Tönisvorst und Willich an. Für Viersen-Südwest gingen 12 Kinder der Jahrgangsstufe 6 aus Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Brüggen und Viersen an den Start. Sie alle waren aus ihren jeweiligen Schulentscheiden siegreich hervorgegangen.
Jedes Kind trug einen selbst ausgesuchten und einen ihm unbekannten Text vor. Die Vorträge gingen oft über das reine Vorlesen hinaus. Da wurde geschimpft und geflüstert, gewimmert und sogar gesungen. Alle Kinder erfüllten ihre Aufgaben mit viel Freude, Leidenschaft und großem Einsatz. Ihre Leistungen wurden von einer vierköpfigen Fachjury bewertet. Die Leiterin der Kinderbibliothek, Monika Effkemann, Autor Markus Fegers, die Leiterin der städtischen Kulturabteilung, Nicola Nilles, und Lesepatin Marlis Spiegelhoff hatten keine leichte Aufgabe, sagt die stellvertretende Bibliotheksleiterin Uta Krüger: „Das Niveau war durchweg hoch. Alle Kinder haben hier tolle Leistungen abgeliefert.“

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner. Die beiden Erstplatzierten haben sich für die nächste Stufe des Wettbewerbs, den Bezirksentscheid Düsseldorf-Nord, qualifiziert. Dieser wird im März oder April in Oberhausen in den Räumen von Karl Maria Laufen Buchhandlung und Verlag stattfinden. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Der Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Hessen, der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München und die Sparda Bank Hamburg fördern die Entscheide auf der regionalen Ebene. (opm)





