Martin Plum, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Viersen, hat im Deutschen Bundestag in Berlin André Sole-Bergers, Initiator des Spendenlaufs „Lauf für Ally – für die Erinnerung“, von der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. begrüßt. Der Spendenlauf fand zuvor nach über 650 Kilometern in der Bundeshauptstadt seinen Abschluss.
Viersen/Berlin – Das Projekt wurde von André Sole-Bergers gestartet und wird von der Lebenshilfe Kreis Viersen unterstützt. Ziel ist es 250.000 Euro für die Produktion des Bildungsfilms „Ally – der Film“ zu sammeln. Dieser soll die Geschichte von Ally erzählen, einem vierjährigen Mädchen mit Down-Syndrom, das 1943 Opfer des NS-„Euthanasie“-Programms wurde. Der Film wird später kostenlos an Schulen, Museen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt, um einen Beitrag zu Erinnerungskultur, Inklusion und Menschenrechten zu leisten.
„Das Projekt verbindet Geschichte und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise. Mit dem Spendenlauf wird nicht nur das Schicksal von Ally sichtbar gemacht, sondern zugleich ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt“, erklärte Martin Plum in Berlin.
Der Zieleinlauf erfolgte nach insgesamt 28 Etappen an der Tiergartenstraße 4 in Berlin, dem historischen Sitz der NS-„Euthanasie“-Zentrale. Weitere Informationen zum Projekt und zu Möglichkeiten der Unterstützung finden sich unter: www.lebenshilfe-viersen.de/de/kultur/ally-der-film/ (opm)





