Ab Montag, 21. Februar 2022, werden in den Waldflächen der Stadt Viersen, insbesondere auf dem Hohen Busch, den Süchtelner Höhen, dem Plenzenbusch und im Gewerbegebiet Mackenstein, umfangreiche Forstarbeiten ausgeführt.
Viersen – Noch immer sind die Spuren des Sturms Friederike vom 18. Januar 2018 sowie die Folgeschäden durch Trockenheit und Borkenkäferbefall nicht vollständig beseitigt. Die Städtischen Betriebe arbeiten immer noch mit Hochdruck daran, die betroffenen Flächen, auf denen einst insbesondere Fichten standen, wieder aufzuforsten. Hinzu kommen umfangreiche Waldflächen, auf denen Ahornbestände wegen der Rußrindenerkrankung beseitigt werden mussten.
Am Montag nimmt eine Mulchraupe noch einmal ihre Arbeit auf und beseitigt noch vorhandene Wurzelstümpfe, damit eine Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern sowie die spätere Pflege ermöglicht wird. Diese Arbeiten sollen bis zum 26. Februar, noch vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit, abgeschlossen sein. Damit kann eine Störung der Tier- und insbesondere der Vogelwelt ausgeschlossen werden kann.
Zeitgleich beginnen auf den vorbereiteten Flächen wie in den Vorjahren umfangreiche Wiederaufforstungsarbeiten. Dazu wurden in diesem Jahr fast 22.000 Forstpflanzen beschafft. Es werden 42 verschiedene Baum- und Straucharten gepflanzt. So steht eine große Artenvielfalt zur Wiederbewaldung und Neuanlage von klimaresistenten, vielartigen und vielgestaltigen Waldflächen zur Verfügung. (opm)





