Ein bis zwei Stunden warten am Kassenautomaten in der Tiefgarage der Rathausmarkt Galerie war am Wochenende des Martinsmarktes nicht selten. Mittlerweile ist ein zweiter Parkautomat eingetroffen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker
Viersen – Als der Regen während des Martinsmarktes einsetzte, wurde es schlagartig voll am Kassenautomaten in der Tiefgarage der Rathausmarkt Galerie. Die lange Schlange der Wartenden zog sich durch die die geparkten Autos, teilweise bis zu zwei Stunden sei die Wartezeit gewesen, berichten Leser des Rheinischen Spiegels. Auch in den Sozialen Medien musste man nicht lange auf Beschwerden warten, weshalb sich der Betreiber kurzzeitig später mit einer Entschuldigung zu Wort meldete und mittlerweile einen zweiten Bezahlautomaten verkünden konnte.
Problematisch war das Parken direkt aus zweierlei Gründen, so nahm der bisherige Automat nur Bargeld an. Während der Unmut in der Tiefgarage wuchs, informierte ein Wartender die Polizei, ohne Erfolg, denn auch diese konnte den Besuchern des Martinsmarktes nicht helfen. Ein weiterer Faktor, der trotz neuem Automaten erhalten bleibt, ist die Kennzeichenerkennung. Wer bezahlt muss zunächst das Kennzeichen des eigenen Fahrzeuges abgeben, welches mit einer Kameraaufnahme von der Einfahrt kontrolliert wird. Doch wer schräg oder zu schnell auf die Ausfahrt zufährt, den kann die Kamera nicht immer erkennen, weshalb Contec-Ansprechpartner Pascal Hinz empfiehlt noch einmal zurückzusetzen und dann langsam auf die Ausfahrt zuzufahren. Eine neue Anleitung an den Kassenautomaten soll diese Problematik in Zukunft erklären.
„Wir haben unser Hausmeister-Team den ganzen Tag vor Ort gehabt und versucht den Besucher/innen zu helfen, die sich noch nicht mit dem System auskennen um deren Bezahlvorgang zu beschleunigen und haben somit eine Verlängerung der Schlange versucht aufzuhalten“, so der Betreiber. Ein Öffnen der Schranken wäre auch nicht ohne weiteres möglich, da die Parkzeit dann vom System weiterberechnet wird. Das System hätte in diesem Fall keinen Bezahlvorgang erkannt, der Parkvorgang wäre weitergelaufen und berechnet worden.
„Bei einem solchen Andrang, wie an diesem Wochenende, ist es uns auch nicht möglich jedes einzelne Kennzeichen zu notieren und manuell rauszulassen, da wir hier ebenfalls in abrechnungstechnische Probleme bekommen würden“, erklärt der Betreiber weiter. „Wir danken allen, die Verständnis zeigten und können uns nur noch einmal für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.“
Mit dem nun aufgestellten zweiten Automaten, der bereits vor längerem bestellt wurde und aufgrund der Lieferschwierigkeiten auf sich warten ließ, soll sich die Wartezeit drastisch reduzieren. Mittlerweile kann bequem per EC-Karte bezahlt werden. (nb)





