Niederrheinische Küchengerüche: Suure Bonne

Mit seiner Reihe „Niederrheinische Küchengerüche“ präsentiert der Rheinische Spiegel Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und meist um die Jahrhundertwende entstanden sind.

Niederrhein/Rezept/Genießen & mehr – Meist mit wenigen und einfachen Zutaten wurden leckere Speisen auf den Esstisch gebracht als es noch keinen Tiefkühlschrank gab. Großmutters Küche ist wieder „in“, ist ein Andenken an die „gute, alte Zeit“ und bringt Erinnerungen zurück.

Alle Rezepte stammen von unseren Lesern und wir freuen uns natürlich über Kommentare oder wenn Sie selbst sich mit dem einen oder anderen Rezept an unserer Reihe beteiligen. Die sauren Bohnen gehörten zu den Lieblingsrezepten von Waltraud B., uns hat sie eine Kopie aus dem Rezeptbuch ihrer Ur-Großmutter geschickt.

Suure Bonne

Zutaten:
1 kg grüne oder gelbe Bohnen
1/4 Liter 10 %igen Essig
2 Liter Wasser
6 Essl. Zucker
3 Essl. Salz
3-4 Stängel Bohnenkraut
Senfkörner
Zwiebeln
Pfefferkörner oder Dill – je nach Geschmack

Zubereitung:
Zunächst die Bohnen waschen, die Enden entfernen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest vorgaren. Dann das Wasser der Bohnen abschütten und die Einmach-/Twist-off-Gläser zu einem Drittel mit Bohnen füllen. Hierauf kommen Bohnenkraut, Dill, Pfefferkörner und Senfkörner. Dann die Gläser mit Bohnen auffüllen und erneut mit Gewürzen belegen. Wasser mit Essig, Zucker, Salz und in Scheiben geschnittene Zwiebeln aufkochen. Den Sud abschmecken und sollte der Essig zu extrem sein noch etwas Zucker hinzugeben. Mit dem kochenden Sud die Gläser auffüllen und sofort verschließen. Nach rund 3 bis 4 Wochen Ziehzeit sind die sauren Bohnen fertig. So eingelegt halten sie jedoch auch über den gesamten Winter. (cs)

Foto: Couleur