Mit dem Pokéstop am Viersener Tennis- und Hockeyclub 1896 e. V. stellt Schülerin Mia ein letztes Mal ihr virtuelles Hobby und Orte in Viersen vor. Der VTHC feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Pokémon-Go-Fan Mila (14)
Viersen – Mit 600 Mitgliedern – davon gut ein Drittel Nachwuchssportler – bietet der Viersener Tennis- und Hockeyclub 1896 e. V. nicht nur eine sportliche Heimat, sondern ebenfalls eine gemeinschaftliche, familiäre Atmosphäre. Ursprünglich 1896 im Casinogarten als Tennisclub gegründet, kam Ende der 1930er-Jahre der Hockeybereich hinzu. Doch der Zweite Weltkrieg machte die sportlichen Erfolge zunichte, weshalb sich der Tennisclub nach dem Krieg zunächst ohne den Hockeybereich neu gründete, der sich dem Grün-Weiß Viersen anschloss. Erst 1969 fusionierten die Vereine zum heutigen VTHC.
Ob Hobbysport oder Profibereich: Der VTHC bietet Tennis- und Hockeyfans eine ganze Palette an Möglichkeiten im Beberich. Zehn Tennisplätze, ein moderner Kunstrasenplatz mit Flutlicht für den Hockeybereich, ein großer Spielplatz oder ein Beach-Volleyball-Platz – genügend Platz für ein mannschaftsübergreifendes Vereinsleben, bei dem Leistung, Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen (www.vthc.de).
Was ist Pokémon Go? Willkommen in der virtuellen Spielewelt. Ziel der App auf dem Mobilgerät ist es, möglichst viele der Fantasiewesen in der ‚erweiterten Realität‘ zu fangen und zu trainieren. Grundsätzlich ist das Spiel kostenlos zu spielen, aber natürlich gibt es hier – wie so oft – einige kostenpflichtige Zusatzmöglichkeiten. Das muss aber nicht sein. Mila selbst spielt seit fast fünf Jahren und hat noch keinen Cent für ihr Hobby bezahlt. An den sogenannten Pokéstops erhalten die Spieler neben virtuellen Gegenständen, wie Pokébälle, Eier, Tränke & Co., auch Infos über die eigene Stadt. (nb/Mia)





