Rabatte und Boni im Sommer: Wo kann man abstauben?

Shopping macht Spaß und gerade im Sommer ist die perfekte Gelegenheit, die neuen Errungenschaften auszuführen. Doch wenngleich auch das Shoppen Freude bereitet, so ist es noch besser, wenn dabei möglichst viel Geld im Geldbeutel verbleibt.

Service – Glücklicherweise haben Sparfüchse heute das ganze Jahr über die Chance auf Rabatte und Boni, denn die damals klassischen Schlussverkaufsregelungen sind größtenteils gewichen und immer mehr Händler haben kreative Rabattaktionen. Aber was sollten Shoppingfreunde beachten?

Sonderangebote begleiten uns das ganze Jahr über – doch welche Nachlässe sind speziell im Sommer zu erwarten? Bildquelle: @ Markus Spiske / Unsplash.com

Welche Waren werden im Sommer günstiger angeboten?

Bei Aktionen kann man pauschal in Kategorien denken:

  • Aktuell unnötig – diese Warengruppen sind im Sommer eher weniger gefragt, doch möchte der Händler sie trotzdem weiter absetzen. Durch die geringe Nachfrage gibt es Rabatte oder Boni als Anreiz. Einige Beispiele: Heizkörperthermostate und intelligente Heizungssteuerungen, Stromheizungen, Heizungen allgemein, aber auch Frühjahrsmode, Wintermode.
  • Lagerbestand – auch Onlinehändler müssen ihre Waren aus dem Lager räumen. Schon im Sommer folgt die neue Lieferung der Herbst- und Winterwaren. Wer im Sommer also Schnäppchen machen möchte, der ist bei Mode ebenso gut bedient wie bei Möbelkollektionen. Auch sie wechseln meist zum Winter (händlerabhängig).
  • Neuheiten – bei elektronischen Geräten kommen oft Rabattaktionen zum Vorschein, bevor die neue Generation der Geräte auf den Markt gebracht wird. Allerdings sind diese Aktionen nicht sommertypisch, sondern spartenabhängig.

Eine große Rabattaktion, die meist auch auf andere Händler überspringt, ist die Sommeraktion eines Online-Händlers. Rund um das Datum sind üblicherweise on- und offline weitere Aktionen zu beobachten. In diesem Jahr dürfte die EM nicht zu verachten sein – auch diese Ereignisse nutzen gerade innenstädtische Läden für Rabattaktionen.

Sonderfall aktuell: Aufgrund von Corona ist die Rabattlage ein wenig unterschiedlich. Gerade Modehändler müssen die alten Kollektionen aus dem Geschäft schaffen, weshalb praktisch schon seit der Wiedereröffnung überall Dauerrabatte in den Fensterscheiben aushängen, da die anderweitige Verwertung wiederum Geld kostet.

Casino-Bonus ohne Einzahlung: Eine Sparmöglichkeit?

Während Shoppingfreunde Rabatte eher an der (virtuellen) Ladentheke schätzen, sind spielbegeisterte Menschen mitunter auf der Jagd nach besonderen Boni. Der Bonus im Casino ohne die vorherige Einzahlung ist da sicherlich etwas:

  • Was ist das? – viele Boni setzen eine Einzahlung voraus, damit überhaupt der Bonus freigeschaltet wird. Dies ist beim einzahlungsfreien Bonus nicht der Fall. Der Kunde meldet sich neu im Casino an und erhält automatisch einen Betrag auf dem Spielkonto gutgeschrieben.
  • Die Höhe – solche Boni sind natürlich nicht mit den anderen Bonustypen zu vergleichen. Oft bewegen sie sich im Bereich der 10,00 Euro.
  • Alternativen – der Bonus kann sich auch als die Gutschrift über Freispiele auszeichnen.

Bietet ein solcher Bonus ein Sparpotenzial? Nun, Zocker können natürlich erst einmal gratis spielen und haben dabei die Chance, Geld zu gewinnen. Doch handelt es sich um Glücksspiel, also ist weder gesagt, dass sich die 10,00 Euro vermehren, noch dass es bei den Freispielen einen Gewinn gibt. Wer mehr darüber wissen möchte, dem dient diese Seite als Informationsquelle.

Doch nicht nur Online-Casinos arbeiten mit entsprechenden Mitteln. Viele Online-Games können in einer abgespeckten Form kostenlos durchgespielt werden, Spiele-Streams und Gaming-Clouds bieten kostenlose Testmonate an. Einige Game-Hersteller hingegen stellen ganze Spiele kostenlos zur Verfügung – selbst Neuheiten.

Was ist beim Rabatt-Shopping zu beachten?

Es liegt auf der Hand: Rabatte sind aus Händlersicht dazu gedacht, dass Käufer zugreifen und Geld ausgeben. Somit kann nicht pauschal behauptet werden, dass Rabatte Geld sparen. Tun sie nicht, denn wer für eine Jeans in den Laden geht, aber mit Jeans, Pulli und Mantel wieder herausgeht, der hat höchstwahrscheinlich mehr Geld ausgegeben und keinen Cent gespart. Um wirklich beim Rabatt-Shopping zu sparen, gilt:

  • Disziplin – ja, das ist das böse Wort, wenn doch überall so tolle Dinge auf einen warten. Wer sich jedoch eine strikte Liste erstellt und bestenfalls für jeden Punkt auf der Liste einen Höchstwert festlegt, der hat schon gute Chancen. Allerdings klappt das auch nur, wenn beim Shopping (gerade online) ein Tunnelblick genutzt wird.
  • Keine unnützen Dinge – Kleinvieh mag zwar Mist machen, doch Kleinigkeiten widersprechen dem Sparen. Das heißt, dass nur die Dinge gekauft werden, die wirklich benötigt werden. Eine Ausnahme sind Produkte, von denen bekannt ist, dass sie bald benötigt werden. Wer seine Heizkörperregler smart machen möchte, der kauft diese möglichst nicht Anfang November, auch wenn sie im Sommer als unnötig erscheinen.
  • Hinschauen – im Grunde sind Rabatte fest definiert. Allerdings halten sich nicht alle Händler an die Regeln und geben mitunter einen ›Rabatt‹ an, bei dem es sich um den Normalpreis handelt. Die Prozentzahl auf den Normalpreis gibt dann den angezeigten ›Altpreis‹. Auch sollten Kunden genau prüfen, ob es sich um fehlerhafte oder zurückgegebene Ware handelt.
  • Preisvergleich – trotz der Rabattschlachten ist ein Preisvergleich extrem hilfreich. Wer noch weitergeht, der schaut sich den Preisverlauf eines Produkts bei Google an. Hierüber lässt sich schnell herausfinden, ob dieser Rabatt tatsächlich den Tatsachen entspricht.
  • Onlinekauf – bei ihm lauert bei Rabatten rund um größere Produkte eine Falle. Wer hier nur nach dem Verkaufspreis schaut, der zahlt mitunter mehr, weil die Versandkosten höher als bei der Konkurrenz sind. Gerade bei Speditionslieferungen ist das mitunter der Fall. Ebenso muss bei den Geräten geprüft werden, wie die Ware genau angeliefert wird. Liefert der Spediteur bis zur Bordsteinkante oder Haustür oder direkt bis zum Aufstellort? Je nach persönlicher Situation können diese Unterschiede die Kaufentscheidung beeinflussen.

Wer sich generell an die Regeln hält, nur zu kaufen, was benötigt wird und bei den Schnäppchen und Boni auch mal genauer hinsieht, der hat exzellente Chancen, wirklich Geld zu sparen und das Shoppingfieber nicht zu bereuen.

Gerade im Fashionbereich lassen sich speziell in diesem Sommer viele Schnäppchen machen – die Händler haben großen Nachholbedarf und müssen Ware loswerden. Bildquelle: @ Freestocks / Unsplash.com

Fazit – Shoppingfieber mit Bonus obendrauf

Im Sommer ist das Shopping wirklich klasse. Zumal natürlich bei heißen Außentemperaturen ein Ladengeschäft eine wunderbar kühle Erfrischung sein kann. Um an den Rabatten jedoch zu sparen, ist genaueres Hinschauen gefragt. Nicht jeder Rabatt ist so gut, wie er auf den ersten Blick wirkt. Zuletzt bleibt stets der eigene Wille: Zum Sparen darf nur das gekauft werden, was auch vorab als notwendig deklariert wurde. Drei rabattierte Stücke mögen alle drei preislich unter dem Normalpreis liegen, doch zusammen kosten sie wiederum mehr, als eigentlich als Ausgabe geplant war. (opm/paz)