Gerhard Hoehme – „Vaters Verwirrspiel“ | Wilhelm Mundt – „unter fünf Augen“
Kempen – Am 25. April 2026 um 17 Uhr werden im Kulturforum Franziskanerkloster gleich zwei neue Ausstellungen eröffnet.
In den Sonderausstellungsräumen im 1. Obergeschoss sind ausgewählte Grafiken und Bildarbeiten des Künstlers Gerhard Hoehme zu sehen. Hoehme gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Informel und ist insbesondere für seine eigenständige abstrakte Bildsprache bekannt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf selten gezeigten Arbeiten. Im Mittelpunkt steht zudem seine letzte großformatige Radierung in verschiedenen Zwischenständen, die im Bewusstsein seines nahenden Todes entstand.
Parallel dazu wird im Rahmen der Reihe „entr’acte in der Klosterpforte“ eine Installation des Bildhauers Wilhelm Mundt gezeigt. Mundt ist vor allem für seine sogenannten „Trashstones“ bekannt, die in einem aufwendigen Prozess aus Alltagsmaterialien wie Müll, Atelierrückständen oder Fragmenten früherer Arbeiten entstehen. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die Auseinandersetzung mit Fragen der Selbstwahrnehmung. Auch die Installation in der Klosterpforte greift diese Themen auf und nähert sich grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?
Zu beiden Ausstellungen wird ein Begleitprogramm angeboten. Weitere Informationen sind auf der Website kultur-in-kempen abrufbar.
Die Ausstellungen sind bis zum 30. August 2026 zu sehen. (opm)




