Hybrid-Heizung: Gerätehaus Hinsbeck setzt auf erneuerbare Energien

Das Feuerwehrgerätehaus in Hinsbeck bekommt eine neue Heizungsanlage, die aus einer Gas-Brennwerttherme und einer Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht.

Nettetal-Hinsbeck – Darauf verständigten sich die Mitglieder des Nettetaler Betriebsausschusses. Die bestehende Heizung im Gerätehaus „An St. Peter 5“ ist irreparabel defekt, der Gebäudetrakt mit Altbau und Anbau wird zurzeit über Strom notbeheizt.

Die morgenEnergie als Stadtwerke-Tochter hat unter drei Varianten die Hybridanlage empfohlen. „Diese Variante bietet eine hohe Versorgungssicherheit durch die Gastherme als Backup, reduziert den Erdgasverbrauch und die CO₂-Emissionen und ermöglicht einen schrittweisen Ausbau erneuerbarer Energien“, berichtete NetteBetriebsleiter Hans-Willi Pergens im Ausschuss. Bei Investitionskosten in Höhe von 75.000 Euro sei die Anlage mit 15.000 Euro über den Bund förderfähig. Die Politik konnte der von der Verwaltung favorisierten Variante folgen, zumal sie einen sukzessiven Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ermöglicht. (opm)