Der deutsche Immobilienmarkt steht unter Druck – und mit ihm Millionen von Häusern, die seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurden.
Service – Doch während sich die steigenden Heizkosten längst als Turbo für energetische Gebäudesanierungen auswirken, rückt ein weiterer Faktor etwas langsamer in den Blick von Eigentümern und Investoren: In zahlreichen Wohnungen benötigt auch das Badezimmer ein Update. Eine solche Maßnahme sorgt nicht nur für mehr Sicherheit und Komfort, sondern unterfüttert gleichzeitig den Wert der Immobilie. Gerade in gefragten Lagen am Niederrhein schlummert hier also ungeahntes Potenzial.

In deutschen Badezimmern herrscht ein erheblicher Sanierungsstau
Die Zahlen sind deutlich: Rund 18 Prozent aller deutschen Badezimmer gelten als dringend renovierungsbedürftig. Das entspricht etwa sieben Millionen Bädern, die seit Jahrzehnten keine Modernisierung erfahren haben. Das Durchschnittsalter unrenovierter Bäder liegt laut der VDS-Grundlagenstudie 2024 bei 19,5 Jahren. Mehr als zwei Millionen Badezimmer wurden sogar seit über 30 Jahren nicht angefasst. Immerhin planen aber mehr als ein Viertel der Eigentümer für die kommenden Jahre eine umfassende Badsanierung.
Die Entscheidung für moderne Badkeramik zahlt sich mehrfach aus
Für immer mehr Badrenovierungen setzen die Eigentümer auf hochwertige Badkeramik. Die überzeugt nicht nur optisch, sondern bietet auch funktionale Vorteile. Spülrandlose WCs, bodengleiche Duschen und langlebige Markenprodukte sind gefragter denn je. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Moderne Keramik-Technologien verbinden Ästhetik mit Nachhaltigkeit. Während alte Toilettenmodelle aus den 1990er-Jahren noch neun bis 14 Liter pro Spülung verbrauchten, kommen aktuelle Modelle mit drei bis 4,5 Litern aus – eine Ersparnis von bis zu 75 Prozent.
Übrigens zeigt sich auch bei Armaturen und Duschköpfen ein ähnlich großes Einsparpotenzial: Alte Modelle haben einen Durchfluss von 12 bis 15 Litern, ihre modernen Nachfolger hingegen liegen hier bei etwa 6 bis 9 Litern.
Doch der Austausch spart nicht nur bares Geld im täglichen Verbrauch, sondern bietet darüber hinaus ein sattes Plus an Komfort und Sicherheit. Rutschhemmende Fliesen und eine angenehme Haptik sind nicht nur im barrierefreien Wohnen längst gängiger Standard, sondern kommen auch den Bewohnern in einer klassischen Mietwohnung oder im Eigenheim sehr entgegen.
Am Niederrhein ist der Modernisierungsdruck besonders groß
Aktuell verstärkt sich im Kreis Viersen wie am gesamten Niederrhein der Druck zur Modernisierung im Bestand. Die Immobilienpreise bewegen sich aktuell bei etwa 2.200 bis 2.400 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und rund 2.500 Euro für Häuser. Maßgeblich ist allerdings der Zustand der Immobilie: Während modernisierte Objekte mit guter Energieeffizienz und zeitgemäßen Bädern Preissteigerungen von knapp zwei Prozent pro Jahr verzeichnen, verlieren unsanierte Immobilien Jahr für Jahr bis zu 5,7 Prozent an Wert.
Für Eigentümer gilt also:
- Modernisierte Immobilien erzielen höhere Verkaufspreise,
- unsanierte Objekte werden schwerer vermittelbar,
- Neuvertragsmieten für renovierte Bestandswohnungen steigen weiter.
Da auch in unserer Region zu wenig neu gebaut wird, bleibt die Nachfrage nach modernisiertem Wohnraum hoch. Wer nicht investiert, riskiert hingegen deutliche Wertverluste.
Man sieht also: Investitionen ins Bad lohnen sich in jedem Fall
Eine moderne Badsanierung mit hochwertiger Keramik ist mehr als eine optische Aufwertung. Sie steigert den Immobilienwert nachhaltig, senkt die laufenden Kosten durch geringeren Wasserverbrauch und macht Objekte fit für die Anforderungen des demografischen Wandels. Gerade am Niederrhein, wo der Modernisierungsdruck steigt, lohnt sich der Blick ins eigene Badezimmer – bevor es der Markt auf seine eigene Weise tut. (opm)




