Fachtag „Weibliche Genitalverstümmelung/Genitalbeschneidung (FGM/C) – Was wir tun können!“

Weibliche Genitalbeschneidung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Sie wird an Mädchen vom Kleinkind- bis ins Jugendalter vorgenommen und kann ein Leben lang zu erheblichen gesundheitlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen für die Betroffenen führen.

Viersen – Aus diesem Grund veranstaltet das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Viersen am 21. November von 9.30 bis 15.30 Uhr einen Fachtag im Viersener Kreishaus unter dem Titel „Weibliche Genitalverstümmlung/ Genitalbeschneidung (FGM/C) – Was wir tun können!“.

Eingeladen sind Fachkräfte aus den Bereichen Kita, Schule, Offener Ganztagsschule, Jugendhilfe, Sport und Beratung sowie medizinisches Personal und weitere Interessierte. Ihnen werden Informationen und Tipps an die Hand gegeben, um gefährdete oder betroffene Mädchen zu erkennen und kultur- und diversitätssensibel mit dem Thema umzugehen. Außerdem geht es darum, was bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung getan werden sollte und welche Hilfen es für betroffene Familien gibt.

Die Anmeldung ist bis zum 7. November kostenfrei möglich unter: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/cee476e6-0899-3e9a-2d1a-1314b8c8cdc2
Rückfragen können per E-Mail an jessica.heckel@kreis-viersen.de oder lutz.gossmann@kreis-viersen.de gestellt werden. (opm)