Geschlossene Reihen im Rahser: Vorstand der Notburgabruderschaft im Amt bestätigt

Die St. Notburgabruderschaft Viersen-Rahser 1705 hat bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 22. März 2026 ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit gesetzt und zugleich wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt.
Von RS-Redakteur Martin Häming

Viersen-Rahser – Bereits am Sonntagmorgen versammelten sich zahlreiche Mitglieder der St. Notburgabruderschaft Viersen-Rahser zum feierlichen Gottesdienst, mit dem der Versammlungstag traditionell begann. In der Pfarrkirche St. Notburga prägten Uniformen, vertraute Gesichter und das gemeinsame Gebet eine ruhige, zugleich festliche Stimmung, die den Rahmen für den weiteren Verlauf des Tages setzte.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Immerhin steht schon fast Ende März im Kalender und das Sommerbrauchtum steht bereits in den Startlöchern. In der Gesamtstadt Viersen sind die Schützen bunt und vielfältig vertreten und dennoch eine starke Gemeinschaft im Sinne von Glaube, Sitte, Heimat. Im Zentrum der weiteren Versammlung im Notburgahaus standen daher die Berichte aus den verschiedenen Bereichen der Bruderschaft. Der Schriftführer Michael Mertens, Vertreter der Schüler und Jungschützen, der Schießmeister sowie die Kassenprüfer gaben ausführliche Einblicke in die Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres. Dabei wurde deutlich, dass die Bruderschaft sowohl im organisatorischen als auch im gemeinschaftlichen Bereich auf ein stabiles Fundament zurückgreifen kann.

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Bei den turnusmäßigen Wahlen bestätigten die Mitglieder den geschäftsführenden Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt. Damit bleiben Alexander Wassen als Präsident, Michael Mertens als Schriftführer, Marcel Dorsch als Schatzmeister sowie Fritz Häming in ihren Funktionen. Neu in das Amt der Kassenprüferin wurde Stefanie Mauer gewählt.

Ein weiterer zentraler Punkt der Tagesordnung betraf zudem die Zukunft der Schützenfeste. Mit spürbarer Erleichterung und Freude konnte verkündet werden, dass die Schützenfeste für die kommenden zwei Jahre gesichert sind. Damit schafft die Bruderschaft Planungssicherheit für eines ihrer wichtigsten kulturellen und gemeinschaftsstiftenden Ereignisse. Auch der Blick auf die Tradition kam nicht zu kurz: Beim traditionellen Vogelputz wurde zudem bereits ein erster Königsanwärter festgestellt, der in diesem Jahr den Vogel abschießen möchte. Philipp Genenger putzte in Absprache mit seinen beiden Ministern Sven Thissen und Adrian Litgen (alle Mitglieder der Weißen Husaren) die Tafel blitze blank sauber. Weitere Interessenten sind ausdrücklich eingeladen, sich der Herausforderung zu stellen und in den Wettbewerb um die Königswürde einzutreten.

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Neben einem Rückblick auf das erfolgreich verlaufene Schützenfest 2025 bot die Versammlung auch Gelegenheit einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen zu geben. Die Mitglieder zeigten sich dabei zuversichtlich, dass das Schützenjahr 2026 ebenso erfolgreich verlaufen wird wie die Vorjahre. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ klang die Versammlung schließlich in geselliger Atmosphäre aus. Nun kann das Sommerbrauchtum starten, im Rahser kann man die Festzeit kaum erwarten. (mh)

Philipp Genenger (mitte) putzte in Absprache mit seinen beiden Ministern Sven Thissen (links) und Adrian Litgen (rechts) – alle Mitglieder der Weißen Husaren – die Tafel blitze blank sauber. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming