Mit der erstmaligen Austragung der FIFA Klub-WM im neuen Format beginnt ein globales Fußballkapitel – und Deutschland ist mittendrin.
Service – Sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund vertreten die Bundesliga auf großer Bühne in den USA. Zwei deutsche Schwergewichte mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber einem gemeinsamen Ziel: ein starkes Turnier spielen und international wieder ein Ausrufezeichen setzen.

PSG, Real und City gelten als Topfavoriten
Die Buchmacher sehen Paris Saint-Germain als den Topkandidaten auf den Titel bei der Klub-WM 2025. Nach dem Triumph in der Champions League geht das Team von Luis Enrique mit enormem Selbstvertrauen ins Turnier. Der Auftaktsieg gegen Atletico Madrid – ein souveränes 4:0 – war ein weiteres Statement. PSG hat mit seiner individuellen Klasse und mannschaftlichen Geschlossenheit aktuell wohl die besten Karten. Wer auf die Franzosen setzt, findet bei Wettanbietern ohne Steuern besonders attraktive Quoten – ein Vorteil, den viele Fans und Tipper inzwischen gezielt nutzen.
Dahinter folgen mit Real Madrid und Manchester City zwei weitere Schwergewichte. Für Real ist es das erste große Turnier unter Neu-Trainer Xabi Alonso – gleichzeitig auch das letzte für Luka Modric und das Debüt von Trent Alexander-Arnold. Die Königlichen gelten mit ihrer Erfahrung und Siegermentalität seit jeher als Titelgarant. Manchester City dagegen reist mit einigen Neuzugängen und viel Wiedergutmachungsdrang an. Nach einer enttäuschenden Saison soll die Klub-WM genutzt werden, um sportlich wieder in die Spur zu finden – und ein Zeichen für die kommende Spielzeit zu setzen.
Bayerns klare Mission: Den Titel nach Deutschland holen
Der FC Bayern München zählt auch bei der Klub-WM zu den engsten Favoriten. Der Turnierstart war beeindruckend: Das 10:0 gegen Auckland City war ein echtes Statement, wenn auch gegen einen unterklassigen Gegner. Dennoch zeigt der Auftritt, dass die Mannschaft hochkonzentriert ist und sich keineswegs auf ihrer Favoritenrolle ausruht.
Thomas Müller und Manuel Neuer haben in Interviews bereits klargemacht, dass der Anspruch nicht geringer als der Turniersieg ist. „Wir wollen das Ding gewinnen“, sagte Müller nach der ersten Trainingseinheit in Orlando. Die Vorbereitung läuft, die Stimmung ist fokussiert. Für Müller, der sein letztes Turnier im FCB-Trikot bestreitet, ist der Moment besonders – auch für Neuer, der die Strahlkraft des neuen Wettbewerbs betont. Bayern hat die Klasse, das Format, und die Erfahrung – jetzt gilt es, all das auf dem Platz zu vereinen.
Dortmund vor kniffliger Gruppenphase
Borussia Dortmund zählt nicht zum engsten Favoritenkreis, wird aber durchaus als Mitfavorit gehandelt. Die Gruppe ist alles andere als einfach: Fluminense, Ulsan HD FC und Mamelodi Sundowns bieten jeweils eigene Herausforderungen. Besonders das Duell mit dem brasilianischen Traditionsklub Fluminense dürfte wegweisend werden. Unter Startrainer Renato Gaúcho kommt das Team mit großem Selbstbewusstsein, getragen von erfahrenen Akteuren wie Thiago Silva und dem offensiven Unterschiedsspieler Jhon Arias. Form und Qualität sprechen für die Brasilianer – Dortmund wird hier auf Topniveau agieren müssen.
Auch die anderen Gruppengegner dürfen nicht unterschätzt werden: Ulsan HD FC ist in Südkorea eine feste Größe und bringt mit Spielern wie Kim Young-gwon und Giorgi Arabidze Stabilität und Kreativität mit. Internationale Erfahrung fehlt zwar, doch das Team funktioniert als Kollektiv. Die Mamelodi Sundowns aus Südafrika dominieren ihre heimische Liga und verfügen mit Spielern wie Lucas Ribeiro und Marcelo Allende über viel Tempo im Angriff. Trainer Miguel Cardoso hat das Team taktisch geschärft – das könnte Dortmund vor allem in engen Spielen zu spüren bekommen.
Vielversprechende Aussichten für den deutschen Fußball
Die deutsche Fußballszene kann dem Turnier mit Optimismus entgegensehen: Der FC Bayern hat das Potenzial, bis ins Finale vorzudringen, während Borussia Dortmund die Qualität besitzt, seine Gruppe zu überstehen und für eine Überraschung zu sorgen. Die Klub-WM 2025 bietet nicht nur internationales Prestige, sondern auch die Chance, den Ruf der Bundesliga auf globaler Bühne neu zu definieren. (opm)




