Die Kulturinitiative Corinna e. V. wurde zu Mönchengladbachs Antwort auf die Herausforderungen, vor die Gladbachs Kulturszene gestellt wurde. Ein klares Bekenntnis, eine starke Unterstützung – zu der auch das Benefizkonzert Corinna gehört, mit der ein Stück Normalität eingeläutet wurde.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker
Mönchengladbach – Während der Pandemie hatte sich in Mönchengladbach die Kulturinitiative Corinna e. V. gegründet, mit der Künstler unterstützt werden, die aufgrund der Einschränkungen plötzlich nicht mehr arbeiten konnten. Ein großes WIR und eine gemeinsame Performance, die nun beim Benefizkonzert Corinna auf dem Sonnenhausplatz hörbar wurde.

Rund acht Stunden lang präsentierten zwölf Künstler, angefangen bei Thomas Bähren, über Alexandra Behrens, Manfred Heinen, Monika Hintsches oder René Pütz bis hin zu Hans Speit, auf der Bühne vor dem teilweise wechselnden Publikum einen bunten Strauß musikalischer Stilrichtungen. Durch das Programm führte als Moderator Torsten Knippertz. Das Konzert hauchte dem Platz leben ein und ließ Bewegung in der Innenstadt entstehen, die ein starkes Gefühl der Normalität vermittelte.
Konzerte solcher Art waren lange während der Lockdownzeit nicht möglich, die Mitglieder des Vereins hatten deshalb lange darauf warten müssen Rock, Jazz, Comedy und sogar Bratschenmusik miteinander zu verbinden. Unterstützung für die Initiative ist über die Webseite möglich corinna-mg.de. Um ein niederschwelliges Angebot für alle Besucher zu schaffen, wurde das Konzert kostenlos veranstaltet – bei welchem als Zeichen des Friedens auch zwei ukrainische Sängerinnen durch die russische Clownsdarstellerin Antoschka ihren Auftritt darbieten konnten. (nb)





