Nordrhein-Westfalen verlängert Förderung für Mobilfunkkoordinatoren in Kreisen und kreisfreien Städten

Nordrhein-Westfalen treibt den flächendeckenden Ausbau der Mobilfunkversorgung weiter voran. Die Landesregierung fördert auch 2023 die Arbeit von Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten mit jeweils bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.

NRW/Kreis Viersen – Die Expertinnen und Experten unterstützen die Unternehmen und Behörden vor Ort etwa bei Antrags- und Genehmigungsverfahren und der Standortsuche für Mobilfunkmasten. Für das 2021 gestartete Förderprogramm stehen insgesamt bis zu 11 Millionen Euro zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Auch 2023 gehen wir den Mobilfunkausbau in Nordrhein-Westfalen entschlossen an. Zusammen mit den beteiligten Unternehmen, den Kreisen und den Kommunen arbeitet das Land weiter daran, das 5G-Netz für die wachsenden Datenmengen zu erweitern und LTE-Versorgungslücken zu schließen. Unsere Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren begleiten die Vorhaben vor Ort mit viel Expertise und helfen, den Ausbau zu beschleunigen. Von dieser bundesweit einzigartigen Unterstützung können nun weitere Kreise und kreisfreie Städte profitieren und damit gezielt die Mobilfunk-Kompetenz ihrer Verwaltungen stärken.“

In 26 der 54 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen ist aktuell schon jeweils mindestens eine Mobilfunkkoordinatorin oder ein Mobilfunkkoordinator im Einsatz:

KreiseKreisfreie Städte
Städteregion AachenAachen
Kreis BorkenBielefeld
Kreis CoesfeldHagen
Kreis EuskirchenHerne
HochsauerlandkreisKöln
Kreis GüterslohLeverkusen
Kreis HerfordMönchengladbach
Kreis LippeSolingen
Märkischer Kreis 
Oberbergischer Kreis 
Kreis Olpe 
Kreis Paderborn 
Rhein-Erft-Kreis 
Kreis Siegen-Wittgenstein 
Kreis Soest 
Kreis Steinfurt 
Kreis Viersen 
Kreis Warendorf 

Mit der Verlängerung der Förderrichtlinie erfüllt die Landesregierung einen Auftrag des Landtags. Interessierte Kreise und kreisfreie Städte sollten sich frühzeitig mit der Geschäftsstelle Gigabit der zuständigen Bezirksregierung in Verbindung setzen. Die neue Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2023. Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Zum Hintergrund

Die Mobilfunkversorgung durch mindestens einen Anbieter in Nordrhein-Westfalen beträgt nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur bei LTE 97,8 Prozent und bei 5G 84,7 Prozent bezogen auf die Landesfläche. Laut Bundesnetzagentur sind noch gut zwei Prozent der Landesfläche „weiße Flecken“ ohne LTE-Versorgung, 14,5 Prozent der Landesfläche sind noch nicht mit allen Mobilfunknetzen versorgt („graue Flecken“). (opm)