Besser Radeln zwischen Boisheim, Brüggen & Co.

Für die Erhaltung von Landesstraßen und Radwegen an Landesstraßen fließen in diesem Jahr mehr als 5,4 Millionen Euro in den Westkreis Viersen. Insgesamt steht im Haushalt des Landes für 2022 eine Rekordsumme von insgesamt 213 Millionen Euro zur Verfügung.

Kreis Viersen – „Unsere Landesstraßen verbinden Menschen, sind wichtig für Pendler und sind Standortfaktor für ansässige Unternehmen. Sie sind eine Grundbedingung für gute Mobilität, vor allem in den ländlichen Räumen. Mit der Sanierung unserer Landesstraßen sorgen wir gleichzeitig für mehr Radwege und mehr Fußwege am Rand der Straßen“, erklärt der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk. „Ich freue mich, dass auch wir im Kreis Viersen davon kräftig profitieren.“

Für 2022 sind diese konkreten Maßnahmen geplant: In Schwalmtal wird die Fahrbahn der L 3 zwischen der L29 und L371 saniert und in Grefrath werden die Fahrbahndecke der L 39 (Wankumer Landstraße). Daneben wir der Radweg an der L444 aktuell erneuert. Zwischen Brüggen und Boisheim werden Rad- und Fahrwege der L 373 in größerem Umfang saniert. „Hier gab es in der Vergangenheit immer wieder sehr berechtigte Beschwerden über den Zustand insbesondere der Radwege“, so Optendrenk. „In ganz Nordrhein-Westfalen wollen wir so rund 300 Kilometer an Straßen, Radwegen und Brückenbauwerken modernisieren.“ Der Abgeordnete erläutert weiter: „Seit 2017 erhöht die NRW-Koalition von CDU und FDP stetig die Mittel für eine bessere, saubere und sichere Mobilität. Wir haben versprochen, bis zum Ende dieser Legislaturperiode über 200 Millionen Euro jährlich in den Erhalt unserer Landesstraßen zu investieren. Genau dieses Versprechen haben wir gehalten. Wir wollen eine dauerhafte Verbesserung des Landesstraßennetzes und seiner Brückenbauwerke.“

Das NRW-Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Darin sind 213 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen. Das sind noch einmal acht Millionen Euro mehr als im vergangenen Haushalt und rund 70 Prozent mehr als unter Rot Grün. Die Sanierung von Rad- und Fußwegen ist erstmals in einem eigenen Haushaltstitel ausgewiesen (12,3 Millionen Euro). (opm)

Foto: ErikaWittlieb/Pixabay