Bockerter Schützen laden zum Corona-konformen, adventlichen Schmücken

Mit der Corona-Pandemie ist kein gemütliches Miteinander in der Vorweihnachtszeit mit Arbeitskollegen, alten Klassenkameraden oder Nachbarn möglich. Was sonst normal schien, fehlt in diesen Tagen. Mit einem Weihnachtsbaum auf dem Hötte-Pötte-Platz im Bockert macht die Schützenbruderschaft daher zumindest ein adventliches Schmücken getrennt und dennoch gemeinsam möglich.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Bockert – Den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie sind zahlreiche Veranstaltungen zum Opfer gefallen. So konnte auch das Schützenfest, der St. Martinsumzug oder der Weihnachtstreff an den Bockerter Grotten nicht stattfinden.
Die Schützenjugend der St. Peter & Paul Bruderschaft Viersen-Bockert geg. 1763 e.V. hat sich deshalb in der adventlichen Zeit etwas Besonderes für die Dorfgemeinschaft einfallen lassen.

Auf dem Hötte-Pötte-Platz hat die Bruderschaft in Kooperation mit dem Bockerter Gartenfachmarkt Gartenbau Uebel in den vergangenen Tagen einen – noch kahlen – Tannenbaum aufstellen lassen. Es ist die Hoffnung der Schützen, dass jeder der sich dem Dorf, der Bruderschaft oder der Gemeinschaft verbunden fühlt, diesen Baum auf Abstand adventlich gestaltet.
„Die Sachen sollten im Idealfall wetterfest und besser nicht aus Glas sein, ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt“, so die St. Peter & Paul Bruderschaft. „Wir würden uns freuen, wenn jeder etwas zum Schmücken des Baumes beitragen würde. Auch wenn gemeinsame Treffen nicht mehr möglich sind, ist es doch noch möglich gemeinsam etwas zu erreichen.“ (dt)

Foto: Pixabay

Die Geschichte erhalten – Hötte und Pötte im Bockert