Die CDU Viersen sorgt sich um die Süchtelner Innenstadt und Umgebung. Grund hierfür sind Jugendliche die im Umfeld der Innenstadt mit Beschimpfungen, Störungen und nicht unerheblichen Vandalismus auffallen.
Viersen-Süchteln – Ebenso besorgt ist die CDU über den Anschlag auf den neuen Funkmast in Süchteln in dem schon der Staatsschutz ermittelt. Auch wenn beides womöglich nicht im direkten Zusammenhang steht: Die CDU stellt klar, dass das Sicherheitsgefühl der Menschen nicht weiter strapaziert werden darf.
Bei Ortsbürgermeister Wolfgang Genenger (CDU) steht das Telefon teilweise nicht still und die anfängliche Geduld weicht extremer Verärgerung. „Die aktuellen Zustände sind in der Form nicht mehr hinnehmbar“, erläutert er. „Meine Ratskollegen und ich sind mittlerweile extrem angefasst mit Blick auf die Situation in unser einst beschauliches Süchteln. Die Menschen fühlen sich nicht mehr sicher, sie haben das Gefühl, dass die Kriminalität sich mehr durchsetzt als die Ordnungskräfte und der Jugendsozialdienst. Demnach haben auch die Streetworker ein Problem an die potentiellen Täter heranzukommen“

Ralf Robertz, ordnungspolitischer Sprecher (CDU) pflichtet Genenger bei. „Die beschriebenen Zustände erinnern uns an der Situation am Viersener Busbahnhof, die wir sie vor rund 2,5 Jahren hatten. Durch massive Polizeipräsenz mit Unterstützung vom Kommunalen Ordnungsdienst, konnte das Problem in den Griff genommen werden.“
Genenger: „Für Anfang März ist ein runder Tisch zu der Thematik in Süchteln geplant, meiner Meinung nach ist der zeitliche Abstand nicht hinnehmbar, wir brauchen mehr Präsenz von Ordnungskräften die entsprechend durchgreifen. Weiter müssen wir auch über Videoüberwachung an Hot-Spots nachdenken. Das darf kein Tabu sein um unbescholtene Bürgerinnen und Bürger zu schützen.“
Ebenso bereitet der jüngste Anschlag auf den neuen Funkmast in Süchteln extreme Sorgen. Mittlerweile ermittelt dazu der Staatsschutz. Beide Politiker: „Wer solche Detonationen in Wohngebiete zur Zerstörung von Mobilfunkgerätschaften in Kauf nimmt, handelt klar und deutlich kriminell und stellt eine Gefährdung für sein Umfeld dar.“
Wolfgang Genenger: „Beide Probleme müssen nicht zusammenhängen, sind aber beides Präsenzfälle, die das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Frage stellt und diese Entwicklung dürfen wir nicht zulassen.“
Eine erste Verbesserung der Situation kann schnell beschlossen werden. Robertz und Genenger erklären dazu: „In den laufenden Haushaltsberatungen sollen zwei weitere Sperrvermerke für Stellen im Kommunalen Ordnungsdienst aufgehoben und die Stellen ausgeschrieben werden. Weiter müssen wir auch Ausrüstung und Möglichkeiten des KOV nochmals in den Blick nehmen.“
Beide Politiker unisono: „Wir werden nun Gespräche in alle Richtungen führen, auf der Stadtebene und auch der Kreisebene. Eines ist klar, es muss sich was ändern, das Maß ist voll.“ (opm)
Jugendliche sorgen in Süchtelns Innenstadt für wachsende Verunsicherung




