Die CDU-Ratsfraktion macht sich für den Erhalt des Schwimmunterrichts an der LVR-Förderschule in Rheindahlen stark. In einer offiziellen Anfrage an den SPD-Oberbürgermeister Felix Heinrichs forderte die CDU in der letzten Ratssitzung Auskunft über den aktuellen Stand und mögliche Lösungen zur Sicherstellung des Schulschwimmens für Kinder mit Förderbedarf.
Mönchengladbach – Hintergrund sind neu geltend gemachte Nutzungsgebühren für das Rheindahlener Schwimmbad, die die LVR-Schule finanziell stark belasten und den wichtigen Schwimmunterricht gefährden. Die CDU-Fraktion will verhindern, dass diese Entwicklung zu einem Rückschritt bei der Inklusion führt.
„Gerade Kinder mit Unterstützungsbedarf brauchen Zugang zu qualifiziertem Schwimmunterricht – nicht nur zur Förderung ihrer motorischen Fähigkeiten, sondern auch, um ihnen gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“, erklärt Petra Heinen-Dauber, Vorsitzende des Schulausschusses. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Sportausschusses, Robert Baues, hatte sie sich am letzten Schultag vor den Osterferien bei einem Besuch der Schule selbst ein Bild gemacht.
Beide CDU-Vertreter waren beeindruckt vom Engagement der Schule und dem hohen Stellenwert, den Sport und insbesondere Schwimmen dort einnimmt. Sie fordern deshalb, dass die Stadt Mönchengladbach schnell handelt. „Die Verwaltung muss jetzt Wort halten und eine tragfähige Lösung finden, damit die LVR-Schule nicht auf dem Trockenen sitzt“, so Baues. „Es geht hier nicht um Luxus, sondern um eine grundlegende Fähigkeit, die allen Kindern vermittelt werden sollte – unabhängig von Schulform oder Förderbedarf.“
Die CDU-Fraktion regt unter anderem an, dass die Stadt einen Vertrag mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) abschließt, um so den Schwimmunterricht weiterhin im benötigten Umfang zu ermöglichen. Gleichzeitig bittet sie um Auskunft, welche alternativen Möglichkeiten geprüft werden, um den Schwimmunterricht für die Förderschüler sicherzustellen.
„Als größte Fraktion im Rat werden wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass kein Kind in Mönchengladbach vom Schwimmen ausgeschlossen wird – erst recht nicht, wenn es ohnehin schon mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen hat“, betont Heinen-Dauber abschließend. (opm)




