Kreis Viersen richtet Konferenzschaltung mit der Leitstelle Krefeld ein

Der Kreis Viersen hat, im Zuge der Modernisierung der Funk- und Telekommunikationstechnik in der Kreisleitstelle Viersen, eine Lösung für „fehlgeleitete“ Notrufe aus dem Grenzbereich des Kreises Viersen mit der Stadt Krefeld gefunden.

Kreis Viersen – Mithilfe einer Konferenzschaltung können jetzt Notrufe, die in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Krefeld eingehen, zur Kreisleitstelle Viersen vermittelt werden. Stellt die Leitstelle Krefeld bei einem eingehenden Notruf fest, dass sich die Einsatzstelle im Kreis Viersen befindet, wird eine Konferenzschaltung zur Kreisleitstelle in Viersen aufgebaut, ohne dass das Gespräch mit der Hilfesuchenden Person unterbrochen oder in eine Warteposition gelegt wird.

Mit der nun in der Kreisleitstelle Viersen eingerichteten Telefonverbindung ist sofort erkennbar, dass es sich bei dem eingehenden Notruf um ein schon laufendes Notrufgespräch handelt.

Wer einen Notruf über Mobilfunk absetzt wird automatisch an die zuständige Leitstelle weitergeleitet. Das Mobilfunkgerät bucht sich in der jeweiligen Funkzelle (Funkmast) des Mobilfunkanbieters ein. Im Grenzbereich des Kreises Viersen und der Stadt Krefeld ist dies nicht anders. Hat sich in diesem Bereich ein Mobilfunkgerät an einem Funkmast eingebucht, der auf dem Krefelder Stadtgebiet steht, wird der Anruf in der Leitstelle Krefeld eingehen. Im Jahr 2016 ist dies ca. 70 Mal der Fall gewesen. Dies betrifft rd. 2,36 % aller aus dem Bereich Tönisvorst getätigten Notrufe.

Foto: Kreis Viersen