Kretas Strand Elafonisi bringt Südseefeeling

Türkisfarbenes Wasser, rosafarbener Sand und ein Hauch von Karibik vereinen sich an der südwestlichen Küste Kretas, wo der Elafonisi-Strand zu den Highlights der Sonnenanbeter zählt. #Elafonissi
Von RS-Redakteurin Sofia Papadopoulou

Kreta/Griechenland – Karibik muss gar nicht weit entfernt sein, zumindest nicht, wenn man ignoriert, dass der Urlaub eigentlich auf die griechische Insel Kreta geführt hat. Hier, in der südwestlichsten Ecke Kretas wirkt die Lagune Elafonisi, auch bekannt als Elafonissi-Strand, wie ein Reisetipp an die schönsten Strände der Südsee.
Möglich wird das vor allen Dingen durch den rosafarbenen, schillernden Sand. Durch die besonderen Meeresströmungen werden Muscheln und Korallen hauchfein zerrieben und machen den Strand von Elafonisi so besonders. Mehrfach wurde er bereits zu einem der beeindruckendsten Strände weltweit gewählt.

In der südwestlichsten Ecke Kretas wirkt die Lagune Elafonisi, auch bekannt als Elafonissi-Strand, wie ein Reisetipp an die schönsten Strände der Südsee. Foto: Rheinischer Spiegel

Elafonisi ist eigentlich eine kleine vorgelagerte Insel, nur 200 Meter von der Küste Kretas entfernt und durch eine Lagune mit der Hauptinsel verbunden. Die besonderen Gegebenheiten bieten der Tier- und Pflanzenwelt die Möglichkeit sich auf eine einzigartige Weise zu entfalten. Weiße Lilien bilden den Gegensatz zu den schwarzen Felsen, an denen sich seltene Tier- und Vogelarten ebenso wohl fühlen wie die zahlreichen Touristen, die das seichte Wasser der Lagune genießen.

Längst ist der Traumstrand touristisch erschlossen. Duschen, Schirme und Bars bieten alles für einige erholsame Stunden. Ebenfalls ein großer Parkplatz wurde angelegt.
Um die Insel Elafonisi führt ein Rundweg, die Dünen und die Inselmitte stehen unter Naturschutz.

Elafonisi ist eigentlich eine kleine vorgelagerte Insel, nur 200 Meter von der Küste Kretas entfernt und durch eine Lagune mit der Hauptinsel verbunden. Foto: Rheinischer Spiegel

Elafonisi heißt übersetzt übrigens Schatzinsel. Bereits in der Antike war die Insel bekannt – damals wohl noch unter dem Namen Mousagores. Die Griechen erbauten auf ihr einen Tempel, den sie dem Gott Apollo widmeten. Später nutzen Piraten lange das kleine Eiland, angeblich um ihre Schätze zu verstecken, wodurch der heutige Name entstand.

Ein Besuch lohnt sich besonders in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst. Wer den Strand im Sommer genießen möchte, der sollte recht früh am Morgen zu seinem Ausflug aufbrechen.

In der Nähe, rund fünf Kilometer nördlich von Elafonisi, gilt das auf einem hohen Felsen erbaute Kloster Chrysoskalitisa als Sehenswürdigkeit. Eine Legende erzählt, dass die letzte Stufe der Klostertreppe Gläubigen in einem goldenen Licht erstrahlt – gut, es könnte natürlich auch mit dem Sonnenaufgang bzw. -untergang zu tun haben. (sp)

Elafonisi heißt übersetzt übrigens Schatzinsel. Bereits in der Antike war die Insel bekannt – damals wohl noch unter dem Namen Mousagores. Foto: Rheinischer Spiegel

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